VII) Schlußbemerkungen

 

1) Patañjali-Yogasutren ad Drogen - offenbar ein sehr gefährliches Mißverständnis, u.a. in Künstlerkreisen

 

Auf den Seiten 536 bis 537 in Professor Deussen's "Allgemeine Geschichte der Philosophie I.3"  findet man zB.:

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4.1. Die übernatürlichen Vollkommenheiten können beruhen auf Angeborensein, Heilkräutern, Zaubersprüchen, Askese und Versenkung. [Das letzte ist der Fall beim Yogin]

4.2. Dabei entspringt seine Umwandlung in eine andere Geburt [möglicherweise: in eine andere Kaste] aus einer Überfülle seiner eigenen Natur.

4.3 Hingegen sind für die [schöpferisch sich betätigenden] Naturen [der Yogin‘s] ihr nimittam (ihre Werke in einem frühern Dasein) nicht das Bewirkende, doch kann es mitbehilflich sein zur Durchbrechung der Hindernisse, wie bei dem [das Feld bewässernden] Bauer.

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Deussen, Prof. Dr. Paul, "Allgemeine Geschichte der Philosophie I.3", 4. Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1922

 

Bettina Bäumer (gemäß eines früheren Mitarbeiters von Gandhi, einem Herrn Deshepende) und andere übersetzten diese 3 Verse leicht anders.

In der Ausgabe der Patañjali-Yogasutren im O.W. Barth-Verlag findet man den Begriff "pflanzliche Drogen" statt "Heilkräuter".

vergleiche:

Das bekannte "Haschischrauchen" bei Sadhus in Indien (David Sievekind erwähnt es auch in seinem Film "David wants to fly") hat evtl seinen Ursprung in einem Mißverstehen obiger Verse.

Nachdem es offenbar klar ist, daß Patañjali Geburt&Wiedergeburt in Betracht zieht bzw berücksichtigt, steht im Vers 4.1 nunmal nicht drinnen, daß ein Mensch per eines Einnehmens von Drogen, auch nur eine einzige jener "Höheren Vollkommenheiten" (siddhis) erlangen könnte; analoges gilt auch für die anderen "Vollkommenheits-Erlangungswege".

Indem man als Elefant wiedergeboren wird, erlangt man nunmal elefantene Stärke.

Indem man als Vogel zur Welt kommt, erlangt man allermeistens die Fähigkeit zu "Fliegen".

Durch Geburt als Chamäleon oder auch ensprechender Meeresbewohnern erlangt man die Fähigkeit sich unsichtbar zu machen.

Usw

 

 

Nunja, soweit ist dieses Mißverständnis ziemlich leicht als Mißverständnis zu erkennen.

Andererseits

 

Buddha sagte mal zu den zu seiner Zeit lebenden "Hundes- und Rindviehasketen", wie Moriz Winternitz berichtet, daß sie mit ihrer Praktik es allenfalls erlangen könnten, daß sie im nächsten Leben als Hunde oder auch als Ochse wiedergeboren würden.

 

Siehe das bereits gebrachte Zitat von Prof. Moriz Winternitz:

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...Aber abgesehen davon, daß uns die Suttas des Majjhimanikāya die beste Vorstellung von der alten buddhistischen Religion und der Lehrweise des Buddha und seiner Jünger geben, sind sie uns darum von Wichtigkeit, weil sie uns manch interessante Einblicke in das Leben und Treiben jener alten Zeit gestatten, nicht nur in das Leben der Mönche selbst (wie in Nr. 5, 21, 22 u.a.), sondern auch in das der Volkskreise. So gibt uns Nr. 51 eine gute Übersicht über das brahmanische Opferwesen und wertvolle Andeutungen über den Zusammenhange zwischen den blutigen Opfern und Herrscher- und Priestertum. Wiederholt begegnen uns Aufzählungen verschiedener Arten von asketischen Übungen, die im alten Indien beliebt waren. Eine wahre Musterkarte von asketischen Scheuslichkeiten finden wir in Nr.12 und 14, und auch in den Suttas Nr, 40,45,51 und 60 lernen allerlei wunderliche Heilige verschiedener Sekten kennen. Es hat damals zB >>Hundeasketen<< und >>Rindviehasketen<< gegeben, deren Askese darin bestand, daß sie ganz nach der Art der Hunde bzw Rinder sich nährten und lebten. Auf die Frage was aus diesen Asketen im künftigen Dasein werde, antwortet Buddha, daß der >>Hunde-Asket<< im besten Fall als Hund, der >>Rindvieh-Asket<< im besten Fall als Ochs wiedergeboren werden dürfte, daß sie aber beide möglicher Weise auch beide in die Hölle gelangten. Geschichtlich bedeutsam für das Verhältnis des Buddha zur Sekte der Jainas sind mehrere Suttas, insbesondere das Upālisutta (Nr. 56) ¹), aber auch Nr. 57, 101 und 1094.
...
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¹) Über dieses handelt eingehend Léon Feer in OC VI, Leiden 1183 t. III, 67ff., RHR t. 13, 1886, 74ff. und JA 1887, s. 8. t. IX, 309ff; 1888 s. S. t. XI, 113ff, 123ff. und t. XII 209ff. Vgl. auch R. Chalmers im JRAS 1895. p. 665 f."

>>

 

 

siehe: Seiten 37 und 38 in "Geschichte der Indischen Litteratur" von Dr. Moriz Winternitz, o. Professor an der Deutschen Universität in Prag, zweiter Band - erste Hälfte, "Die buddhistische Litteratur", Leipzig, C. F. Amelangs Verlag, 1913; Altenburg, Pierersche Hofbuchdruckerei Stephan Geibel & co.

 

 

Nichts gegen Hunde, Rinder usw. Gemäß der indischen Lehren sind nunmal Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen besselte Lebewesen, die dem Gesetz des Karma und "Geburt und Wiedergeburt" unterliegen. (wurde bereits zitiert: siehe Helmuth von Glasenapp's Buch "Indische Geisteswelt, Band II zB.: Seite 203 in [43])

 

Was aber an Buddha's Aussage sicherlich richtig ist, ist daß gewisse asketische sowie auch sonstige Praktiken bisweilen am Ende ganz andere Ergebnisse mit sich bringen und das angestrebte Ziel verfehlt werden kann bzw könnte.

Wollte Mr. Mahesh etwa nicht eine Meditationstechnik lehren, die in Übereinstimmungen mit den Erfordernissen des Alltags hatte sein sollen und gemäß der Informationsvorträge wollen? Obendrein nannte er es einen "mechanischen Weg".

Aber wenn man mal so das Buch von Judtih Boruque (siehe [10] im Literaturverzeichnis), des Dr. Hans Vater liest (siehe [16]) oder auch das Buch "Hinter der Maske des Clowns" von Conny Larsson (siehe Auszüge aus dem Buch im Internet) liest so zeigen sich da klar Aussage, daß das wohl nicht immer so ganz als Ergebnis herauskam und daß es bisweilen eher das Gegenteil dessen bewirkte, was in den Info-Vorträgen gesagt worden war.

Selbst die Biografie des Mr. Mahesh selbst, wenn man sie so betrachtet, zeigt das: Er hatte doch immer wieder beteuert, daß er einst auf dem Rückweg ins Sadhu-Leben nach Uttar Kashi/Nordindien zu jenem Buchhändler - der Ihn angesprochen habe, ob er ein Schweigeblübde befolge oder aber spreche - gesagt habe, daß er zwar rede, aber keine Vorträge halte und insofern keine Vorträge halten wolle. Dennoch habe der Buchhändler einfach Vorträge mit Mr. Mahesh als Redner angekündigt. Er habe es dann "als Wille Gottes" genommen und die Vorträge gehalten; die Folge sei gewesen, daß ein Vortrag nach dem Anderen kam und es bis an sein Lebensende kein Ende mehr nahm.

(Gemäß "The Untold Story" von Deeprak Chopra" kam es dann, anscheinend ja in Reaktion auf seine Vorträge und die Folgen davon Ende Juli 1991 zu einem Mordversuch an Ihm, sodaß er tatsächlich zwischendrin für klinisch tot erklärt worden war und ihm für den Rest des Lebens Schmerzen bescherte.

vgl.: https:/ /www.beliefnet.com/columnists/intentchopra/2008/02/the-maharishi-years-the-untold.html (Linkhinweis vom 24.6.2026)

Zur Person des Dr. Chopra kann nichts abschließendes gesagt werden:

vgl.:

https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Deepak_Chopra

https:/ /edition.cnn.com/2026/02/23/politics/deepak-chopra-jeffrey-epstein-files

Was man ad der Meditation, die er anscheinend lehrt, in "https:/ /www.deepakchoprameditation.de/" entnehmen kann, so erinnert es in sehr Vielem an die üblichen Informationen bzw Darstellungen in den TM-Kursen; nunja bis 1991 war er gemäß "The Untold Story" der vorgesehen gewesenen Nachfolger des Mr. Mahesh.

Wenn jemand per "Transzendentale Meditation" bei Mr. Mahesh "wohlhabend", "weltberühmt" geworden wäre oder auch gar Erkenntnuis erlangt haben würde, so könnte sojemand all solchiges und dergleichen nunmal wahrheitsgemäßerweise oder auch bei-der-Wahrheit bleiben- wollender-weise nicht leugnen.

Allerdings ist Gesetz des Karma, Geburt&Wiedergeburt bei Ihm zumindest ein klares Thema, wenn man sein Buch "Die sieben geistigen Gesetze des Yoga" beachtet.

(Aber Karma-Gesetz, dharma usw findet sich nunmal auch in "Halle aller Religionen - der sanatana dharma", Übersetzung von Pater Abs, 1923, Kurt Schröder Verlag.)

Die New York Times erwähnt am Ende, daß in einem früheren Artikel seine Beziehung zur TM-Scene falsch dargestellt worden sei; diese Beziehung habe 1993 geendet, was durchaus zu den Ausführungen des Dr.Chopra in "The Untold Story" entspricht.

Seine Beziehung zu jenem Herrn Eppstein, der den Eppstein-Skandal schuf, betreffen insofern die TM-Scene und den Inhalt dieser WEBSeite/dieses Buches nicht, was wohl erwähnt werden sollte.

 

 

Hat Mr. Mahesh's "asketische Praktik" "Nehme es eben als Wille Gottes" das gewünschte Ergebnis gebracht oder kam das Gegenteil dabei heraus?

 

(Oft genug sagte Mr. Mahesh auf Fragen nach seiner Meinung zum Christentum, daß doch "Leiden im Namen Gottes, des Allmächtigen offenbar Blödsinn sei"; die Art und Weise seiner wiederholt ausgedrückten Meinung, erinnert an das was in der 7.Klasse im Schulunterricht zum Thema Religion gesagt wurde:

Zu anderen Religionen waren im Verlauf meiner 13 Jahre Schulzeit in der 7.Klasse 2 Sätze gekommen:

"Manche meinen, daß Gott Buch geworden sei - Gell so ein Schmarrn"

und

"Manche haben mehr Götter als Menschen - gell so ein Schmarrn".

In der 13.Klasse kam dann noch. "In Indien gibt es die Heiligen Kühe"; "gell so ein Schmarrn" kam sagte der Geografielehrer, der auch der Deutschlehrer war, nicht dazu.

Mr. Mahesh (sinngemäß geäußerte Meinung "Leiden im Namen Gottes, gell so ein Schmarrn" lag/liegt bzw ist vonderselben Art.)

Mr. Mahesh konnte es auch anders, durchaus.

vgl. dazu:

https:/ /www.friedenspalast-erfurt.de/2013/07/christentum-transzendentale-meditation-und-religion/?unapproved=1538&moderation-hash=f2b321df5225543c92080c856c445434#comment-1538

https:/ /www.youtube.com/watch?v=3vHfq_bs7eM ("Christianity & Transcendental Meditation | Maharishi Mahesh Yogi Explains | Christmas Special"

https:/ /transzendentalemeditation.at/religion_video/

 

Nunja, auch katholische Priester können es anders als wie jener Stadtpfarrer es in der 13.Klasse im Schulunterricht an den Tag legte.

siehe zB.: Dr Franz Lorinser's Übersetzung der und seine Anmerkungen zur "Bhagavad Gita", 1869, worauf ich bereits einging.

Pater Josef Abs, der das Buch "hall of all religions - sanatana dharma", jedenfalls bis 1923, ins Deutsche übersetzte, das aich auch ansprach.

Auch Pater Dr. Rixner sei hier erwähnt, der 1808 eine Teilübersetzung des Oupnek'hat  herausgab, worauf ich ausführlich einging. 

 

Wie durch Frau Bourque bekannt wurde und wie Mia Farrow schon zur Zeit des Aufenthalts der Beatles bei Mr. Mahesh vorwurfsvoll andeutete bzw anhand eigener Erlebnisse befürchtete, hatte Mr. Mahesh schließlich Freundinnen.

War das etwa das weswegen Er einst zu Swami Brahmanda Saraswati gegangen war?

Eher kaum oder auch ganz sicher nicht.

Wollte jener Klassleiter und Lehrer, dem ich in der gymnasialen Oberstufe leider ausgesetzt gewesen war mit seinen Entscheidungen wirklich immer das erreichen, was dabei herauskam?

Wollte er mit seinem "Ostberlinbesuch ist Pflichtveranstaltung" erreichen, daß jene zwei "Schwarztauscher" im Rahmen einer schulischen "Pflichtveranstaltung" das tun sollten können und das Ex-DDR's "Sippenhaft"-Prinzip dann - automatisch - gestartet werden sollte können?

Wollte er mit seiner Erlaubnis an jener damalige Klassenkameradin, bei jener erwachsenen Freundin Übernachtwegbleiben zu dürfen wirklich die Vorraussetzungen geschaffen haben, daß sie Drogen- und Ko-Pillen-Parties sollte organisieren können und MitschülerInnen an der Einhaltung der Vorschrift "Übernacht in der Klassenunterkunft!" sollte geplangterweise hindern können?

Seine komischen pädagogischen Vorstellungen und Maßnahmen waren doch letztlich auch nichts anderes als absurd blöde "Askese"-Praktiken und "Askese"-Vorschriften.

Oder ist etwa all der zu leistende Verzicht zugunsten "Abitur-Machen" und "Studium- Absolvieren" etwa nicht auch eine Form von Askese?

Mr. Mahesh hatte eben auch noch seine eigenen "asketischen Vorstellungen und Praktiken", die am Ende ein Ergebnis verursacht hatten, welches nicht mehr das war, was er gewollt gehabt hatte.

Wenn er dann noch angesichts seiner Zufluchtnahme zu Praktiken "yogischen Fliegens" udgl, sowie Shankaracharya Swami Swarooppananda's herausfordernder Äußerung "Dann soll er doch mal zu mir herüberfliegen; dann glaube ich es Ihm ja (eventuell)!", auch noch als zB Schwalbe wiedergeboren worden sein sollte und man bedenkt, daß Schwalben als Zugvögel 2-mal jährlich um den halben Erdball zu fliegen pflegen, dann wäre man ganz genau bei Buddhas, sicherlich nicht gehässig gemeint gewesener, Äußerung betreffs "Hundeasketen" udgl.

Allerdings würde Mr. Mahesh dann tatsächlich - noch zu Lebzeiten des Swami Swaroopananda Saraswati - vielleicht ja mal bei Ihm vorbeigeflogen sein. Vielleicht hätte Swami Swaroopananda Saraswati Ihm dann sogar etwas zum Fressen hingelegt oder auch dem durstigen Vögelchen nach dessen langer Reise ein Schälchen Wasser hingestelltund große Freude über seine Existenz empfunden haben.

Nur, hätte Mr. Mahesh wirklich vorgehabt so der Herausforderung des Swami Swaroopananda Saraswati zu begegnen? Hatte Swaroopananda das gemeint, als er kritisch anmerkte "Dann soll er halt mal rüberfliegen, dann glaube ich's ihm vielleicht"

Allerdings, meinte Buddha wohl, daß wenn man sich allzusehr jener seltsamen Askesepraktik des "Yogischen Fliegens" hingäbe täte man allenfalls als Vogel, Fluginsekt oder auch Fledermaus, Flughund oä wiedergeboren werden.

Insofern wäre das Analoge zur Aussage des Buddha betreffs der Hundeasketen, Kuhasketen sicherlich das Praxisnächste, was zu erwartenderweise dabei herauskommen könnte, wenn jemand da engagiert "yogisches Fliegen" gemäß des Mr. Mahesh praktiziert und was man im Zusammenhang damit wohl sinnvollerweise zu beachten hätte.

 

Manche Tiere erlangen eben durch das Einnehmen von Kräutern gewisse Fähigkeiten:

Eine Doku berichtete mal, daß eine Schimpansenmutter ihrem erkankten, sich fiebrig dahin schleppenden Kind ein Blatt einer ganz bestimmten Pflanze auf die Zunge zu legen hieß.

Die Eier von Hühnen werden, sagte man mir mal, durch den Verzehr gewisser Blätter grün. In gewisser Umgebung werden sie damit weniger leicht sichtbar.

 

Was Tieren gewisse Fähigkeiten verleiht, muß es beim Menschen noch lange nicht!

 

Drogenjunkies hätten diese und andere Verse allenfalls mißverstanden und auch nicht verstehen wollen.

 

 

 

 

2) Patañjali-Yogasutren-Aussage und Parallele in der Mathematik

 

a) Vorab sei auf das Alte Testament kurz eingegangen.

"Macht euch die Erde untertan", "Die Tiere sollen euch zur Nahrung dienen" udgl Aussagen sind allgemein bekannt.

Aber was, wenn Moses sich irrte und es gar nicht Gott war, der zu Ihm aus dem brennenden Dornbusch heraus gesprochen gehabt hätte, sondern eigene Fantasie oder auch ein böses Wesen, das sich als Gott ausgab?

(Vgl. Ramayana, "Dämon", der in Rehgestalt auftrat, Rama weglockte, um Sita zu entführen; siehe etwa: www.pushpak.de; genauer: http:/ /www.ramayana.pushpak.de/;  siehe auch René Descartes, der sich fragte ob ein böses Wesen ihn absichtlich zu täuschen versuchen könnte und ihn in seiner Überzeugung seiner gefundenen Wahrheit des "ich bin" erschüttern könnte; genauere Angaben folgen noch.)

 

Was, wenn es ganz falsch überliefert worden sein sollte?

Nunja, wenn man die Aussage "macht Euch die Erde untertan" mal unpersönlich-abstrakt-mathematisch ansieht, so stellt man fest, daß da eine "Aufgabenverteilung" dargestellt wird.

 

 

Professor Behringer brachte in seiner Vorlesung, die ich als angemeldeter und registrierter Gasthörer besuchen konnte/durfte, an der TU-München folgendes Beispiel:

 

Am Anfang jedes Studienjahrs ging es um die Problematik der Verteilung der Aufgaben unter den ProfessorInnen. Wer hält welche Vorlesung, wer muß welche Vorlesung, welche Übungsstunde usw übernehmen.

Anfänglich habe man sich mit dem "Heindl-Kriterium, benannt nach einem der TU-ProfessorInnen, welches aber eine Schwachstelle hatte:

Es konnte passieren, daß sich einE ProfessorIn über ein Übermaß - im Vergleich mit Anderen - an zu übernehmen hättender Aufgaben beschwerte, man dann korrigierte und am Ende hätte jemand, der noch mehr Aufgaben zu übernehmen, als der/die welcher /welche sich beschwert gehabt hatte und dennoch wäre das dann formal auch noch als "besser" zu betrachten gewesen .

Offenbar ein echter Schwachpunkt, genauer eine Inakzeptabilität. Professor Behringer entwickelte dann das "X-Kriterium", welches diese Schwachstelle nicht mehr enthielt.

Später sei das LEXMAXMIN-Kriterium aufgekommen und jede Lösung, die im Sinen des LEXMAXMIN-Kriteriums als "optimal" anzusehen ist, ist dann automatisch auch optimal im Sinne des Behringer'schen X-Kriteriums.

 

Die Suche nach einer "LEXMAXMIN"-optimalen Lösung kann mit dem Know-How der "linearen Optimierung" erfolgen. Aus einer Aufgabenstellung mit zB 10 zu beachtenden Entscheidungskriterien, wird dann in einem ersten Schritt (per linearer Optimierung) eine Aufgabenstellung mit nur noch 9 Entscheidungskriterien errechnet.

Im nächsten Schritt (wieder ein Aufgabe der "linearen Optimierung") hat man dann noch eine solche Aufgabenstellung mit 8 Entscheidungskriterien, usw, sodaß man in endlich vielen Schritten bei einer Aufgabe der linearen Optimierung mt 1 Entscheidungskriterium angelangt ist und in einem letzten Schritt eine Lösung erhält.

 

Es läßt sich beweisen, daß jede "LEXMAXMIN-optimale" Lösung außer daß sie stets auch X-optimal ist, desweiteren sowohl "pareto-optimal" als auch "MAXMIN-optimal" ist. (aber weder aus X-optimal noch aus gleichzeitig Pareto- und MAXMIN-Optimalität folgt im Allgemeinen keinesfalls die "LEXMAXMIN"-Optimalität.

 

In der Praxis ermittelt man dann zB erst mal die Menge aller Pareto-optimalen Lösungen und startet erst dort die Lösung der LEXMAXMIN-Aufgabe; aber muß man das?

Wieso nicht erst die MAXMIN-optimalen Lösungen suchen und in der Menge dersölbigen dann die Pareto-optimalen und in dieser Menge dann evtl existente Lexmaxmin-optimale Lösungen oder vielleicht gäb’s ja wenigstens eine X-optimale Lösung?

Nunja, das sind dann Fachfragen, Algorithmus-Themen und das gehört nicht weiter hierher; aber ich sehe keinen Grund warum man es mehr oder weniger oft so nicht auch effizient machen können sollte.

Wenn der eigene Lebensweg optimiert werden sollte, so würde es doch besser sein schon mal eine MAXMIN-optimale Lösung, auch wenn sie noch nicht zusätzlich Pareto-optimal ist, zu leben, als wie lediglich mit einem pareto-optimalen Lebensweg anzufangen und die zusätzliche MAXMIN-Optimalität unter allen pareto-optimalen Lösungen, die man erst durchprobieren täte, dann eben jemand auch erst dann gefunden haben könnte, wenn es zu spät wäre/gewesen wäre, weil die Katastrophe, der „ungünstigste Fall“, den MAXMIM-optimale Strategien zu verhindern haben würden und verhindern würden können, dann schon eingetreten wäre.

 

Interessant ist aber auch, daß jede Lösung, welche als eine halbwegs sinnvolle Aufgabenverteilung bezeichnet werden kann, immer auch MAXMIN-optimal ist.

vgl.:

https:/ /www.uni-saarland.de/lehrstuhl/wirtschaftstheorie/lehre/spieltheorie.html

https:/ /itp.uni-frankfurt.de/~hanauske/VPSOC/teilI.html

https:/ /www.spieltheorie.de

https:/ /www.mpg.de/19397442/spieltheorie-moral

 

Worum geht es bei MAXMIN-Optimalität (siehe "Spieltheorie"; erste Ansätze davon gehen auf John von Neumann und Morgenstern zurück)? Man hat 2 "Spieler"; jeder hat gewisse , endlich viele Entscheidungsmöglichkeiten und weiß aber nicht vorab, wie sich der Andere entscheiden wird. Er kenne aber die möglichen Ergebnisse/Folgen für sich, je anach dem wie der Andere sich entscheiden wird.

Also entscheidet der Gegenspieler sich für A, so "erntet" er selbst zB Verlust, nix, Gewinn soundso, je nachdem welche der eigenen Entscheidungsmöglichkeiten er/sie selber für sich auswählt.

Betrachtet er dann das jeweilige eigene Minimum, das er/sie ernten könnte, wenn der Gegenspieler sich gemäß der einen oder auch anderen seiner Möglichkeiten entscheidet, so hat er/sie sich - gemäß "Spieltheorie" (= "2-Personen-Nullsummenspiel") so zu entscheiden, daß das für sich selber folgende Minimum das bei der vom Gegenspieler getroffenen Enstcheidung auf ihn zukäme, möglchst klein sein soll, bzw sein "Gewinn" eben maximal.

 

Professor Behringer hatte das Beispiel von "Eis und Regenschirm" in Zusammenhang mit „Münchner Oktoberfest“ gebracht:

Vorgabe sei: Man muß seinen eigenen Stand 3 Wochen vorher anmelden und weiß nicht vorab wie das Wetter werden wird. Außerdem, so die Vorgabe, müsse man vorher angeben, was man verkaufen werde. Nun im Beispiel, könnte man Eis oder auch Regenschirme verkaufen. Wählt man Eis und es regnet verkauft man noch etwas und verdient zB 20.-€ am Tag. Wählte man Regenschirme und es regnet verdient man stolze 100.-€ pro Tag. Nun, falls die Sonne scheinen sollte, verdient man mit Regenschirmen gar nichts (und hat aber Standgebühr!) und mit Eis verdiene man zB 80.-€. Wie entscheidet man sich "vernünftigerweise"? Nunja, man entscheidet sich für Eis, weil das Minimum (20.-€) da günstiger ist für sich selber als das Minmum wenn man sich für Regenschirm gehabt entschieden hätte (das wären es nunmal 0.-€ bei Sonnenschein).

 

Wendet man nun mal dieses "MAXMIN-optimal"-Prinzip auf jene biblische Aufgabenverteilungssituation an, so stellt man fest, daß man das Leben aller Lebewesen zu respektieren hat und man nie&nimmer ein akzeptabel guter Hirte sein kann, wenn man vom Töten einzelner Tiere lebt und das damit rechtfertigt, daß man doch die Anderen beschütze. (Im ungünstigsten Fall, wären die Ansichten eines Gottes, der die Welt erschaffen hätte, da anders als wie es in der "Bibel" an jener Stelle d'rinnensteht oder auch wie das weitverbreiteterweise - Stand Juni 2026 -  interpretiert wird.)

Das betrifft die gesamte "technisch.wissenschaftliche Zivilisation", die Atomwaffen, Umweltverschmutzung, Chemiemüll, genmanipulierte Bakterien, aber auch Raumfahrt usw bescherte.

In einem bereits sehr ungünstigen Fall endet es in einem mit Atomwaffen ausgetragenen Weltkrieg samt der weitreichenden Folgen oder auch in einem noch ungünstigeren Fall wird man per Raumfahrt versehentlich oder auch absichtlch einen größeren Asteroiden aus der Bahn lenken und 'erfolgreich' auf Kollisionskurs mit Erde gebracht haben und was das Sinoi-Sterben verusachte täte sich, uU mit noch weitreichenderen Folgen - wiederholen. Die USA testen bereits mal (ca 2025) einen Asteroiden absichtlich aus der Bahn zu lenken und warebn dann überrascht, daß die Auslenkungen weitaus größer waren, als wie ursprünglich gemeint gehabt.

Dazu hat man Ozonloch, unerwünschte Klimaveränderungen, die sich anscheinend mehr und mehr einem katstrophalen Punkt näheren, Artensterben, multiresistente Keime, Waldsterben usw usf. Ist so eine Zivilisation "MAXMIN"-optimal? Nie&nimmer; kann es eine "vernünftige Strategie" genannt werden, wenn Staaten sich aber darahn klammern und das als "alternativlos" ansehen und weiter- und weitermachen propagieren?

 

Diese Problematik durchzieht dann ja auch die christlichen Kirchen bei den Mißbrauchskandalen.

Man habe doch so viele beschützt und vor Mißbräuchen, sexuellem Mißbrauch im Alltag udgl geschützt, indem man sie zu einem vorsichtigeren Lebensstil habe ermuntern können und dann dürfe man doch schließlich ab und an...

(So ähnlich handelte anscheinend Mr. Mahesh, als er jenem Mädchen June in die Bluse griff und dann sagte, sie solle sich anders anziehen.)

Offenbar wäre so ein/eine MißbrauchstreiberIn nur ein "guter Hirte" in dem Sinne so eines Ziegenhirten, der auf die Herde streng aufpaßt, aber nur um immer wieder eine Ziege verfügbar zu haben, um sie zu töten. Analog wären solche MißbrauchspriesterInnen jenem "biblischen Vorbild" nur deshalb gefolgt, um sich regelmäßig an Anderen vergreifen zu "dürfen". Man darf dabei nicht weglassen, daß es, lt. Professor Pincas Lapide (er sagte das im Rahmen einer Sabbatfeier, die mal bei einer r.-kath. Gemeinde in München veranstaltet wurde, daß es im Judentum stets eine Nebenstrom gegeben habe, indem "Wiedergeburtslehre" in Betracht gezogen wurde, usus war und ist.

 

Auch Pythagoras ging von der Möglichkeit, daß es Geburt&Wiedergeburt geben könne aus und so hieß es in seinen Kreisen so in etwa "Bedenke, daß wenn du Fleisch ißt, daß du deinen eigenen wiedergeborenen Bruder essen könntest.".

 

Die Nicht-Ausschließbarkeit und insofern Möglichkeit, daß es Geburt & Wiedergeburt geben würde können, ergibt sich aus der Erfahrung der einzelnen Lebewesen (inkl. Tieren, die ja auch träumen) insofern als einem alles was einem in der Welt des Wachens begegnen kann, einem auch im Traum begegnen kann. Daraus ergibt sich, daß diese Welt des Wachens eine "Traumwelt" sein könnte. Träumt man daß man "Wach sei und erlebe" oder aber "war man wach, fing an zu schlafen und fing an zu träumen". Es hängt offenbar vom "Anfang" ab. Was war aber dr Anfang? Wachen, Träumen oder Schlafen? Nunja, vielleicht war es ja das Turiya (siehe Mandukya-Upanishade mit Gaudapada's Karika, Seiten 573-604, in Sechzig Upanishad's des Veda von Prof. Paul Deussen, "das Vierte" (siehe auch Shivasutren) , das tranzendentale Bewußsein (siehe auch Mr. Mahesh's "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens").

( Insofern hat man in diesem Nebenstrom des Judentum außer einem Gesetz des "Karma" auch "Geburt&Wiedergeburt". Überlegungen zu Bedeutung dieser 2 Grundannahmen siehe zB https://www.meditationsstreit-91-19i.de/12x_yogi_govinda.html . )

 

Thematisiert wurde das auch von einem chinesischen Philosophen namens "Zhuangzi", der es in seinem "Schmetterlingstraum" erlebte bzw festhielt. Betreffs dieser überlieferten Geschichte siehe zB.: https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Zhuangzi,

https:/ /www.epochtimes.de/china/china-kultur/chinesische-redewendung-zhuang-zhou-traeumt-einen-schmetterling-%E8%8E%8A%E5%91%A8%E5%A4%A2%E8%9D%B6-a1109998.html (in "The Epoch Times"),

https:/ /blogs.faz.net/peking/2008/12/13/der-schmetterlingstraum-13/ (Frankfurter Allgemeine).

1. In Buchform findet man es zB in: "Das Philosophiebuch" von Gregory Bassham, im Orginal 2016 erschienen; ins Deutsche übersetzt von Markus Rodner, Adrian und Maximilian Greiner, gedruckt in Indien, ISBN 978-94-6359-522-3, librero auf Seite 88 im Kapitelchen "Das Leben ist ein Traum" im Rahmen von "um 320 v. Chr." oder

2. auch im Buch "Die Weisheit Asiens, Das Lesebuch aus China, Japan, Tibet, Indien und dem vorderen Orient, Diederichs Gelbe , ausgewählt von Michael Günther, Copyright bei Heinrich Hugendubel Verlag, ISBN 3-424-01509-1 ) ist diese lehrreiche Geschichte enthalten; man findet es auf Seite 31 im Rahmen des Kapitels über "Dschuang Dsϊ".

>>

...

12. SCHMETTERLINGSTRAUM

Einst träumte Dschuang Dschou, daß er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wußte von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou. Nun weiß ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, daß er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, daß er Dschuang Dschou sei, obwohl doch zwischen Dschuang Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge.

...

<<

Übersetzung von Richard Wilhelm, Seite 52 in"Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland", Bücher der Weisheit. 1969 Eugen Diederichs Verlag, München

Ausführlicher zu dieser Thematik siehe: "Traum und Wirklichkeit".

 

Auch René Descartes beschäftigte diese Frage, ebenso wird es bei Shankara im "Bhaja Govindam" aufgegriffen, aus den Überlieferungen betreffs Buddha gibt es ebenfalls analoge Sätze dazu.

 

Bei Buddha findet man dazu etwa:

 >>



"Wer auf die Welt hinabschaut, als sähe er eine Schaumblase, als sähe er ein Luftbild, den erblickt nicht der Herrscher Tod."

"Wer den bösen, unwegsamen Pfad des Samsâra, des Irrsals überwunden hat, wer hinübergedrungen ist, das Ufer erreicht hat, an Versenkung reich, ohne Begehren, ohne Wanken, wer vom Dasein gelöst das Verlöschen empfunden hat, den nenne ich einen wahren Brahmanen."---  

---------------------

²) Dhammapada v. ... 170, 414.

 <<



Seite 247 in [33], dh in "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger

 

aber etwa auch:

 

     >> 
    

335.      

Wenn in der Welt gemeine Gier, giftartig wirkend, ganz bezwingt,

Dem wächst der Kummer fort und fort, wuchernd gleichwie das Biran-Gras **.


336.

Wer aber die gemeine Gier, die schwer besiegbare bezwingt,

Von dem fällt aller Kummer ab wie der Tropfen vom Lotusblatt.

...

---------------------

** Das Gras Biraṇa oder Viraṇaist Andropogon muricatus.

Vgl. Vers 337 

     <<

 

      

Vers 336 und 337, Seite 104/105 in [51] 

Bei Shankara findet man im Bhajagovindam:

von:

'Shri Charpata Panjarika Stotram' ('Bhaja Govindam), gesungen von Swami Brahmanda Saraswati - mit deutscher Übersetzung der im YouTube-Video gebotenen englischen Untertitel -:

https:/ /www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo  (Link geprüft am 29.9.2017) 

meine Übersetzung dieses zwöften Verses aus dem Englischen lautet:

       >>
    

Wer bist Du? wer bin Ich? Woher kamst Du?                                                  

Wo sind meine Mutter, wo mein Vater?                                                                             

Stell Dir vor, daß alles essenzlos, unwesentlich ist.                                                    

Verlasse diese Welt indem Du Dir vorstellst, daß sie ein Traum                     ist/sei.                                                                                                                                 

Hör Dir mal an, was Govinda zu sagen hat, hör Ihm mal zu, sei nicht voreingenommen Govinda gegenüber, 

bedenke seine Worte, Du Narr!

 

     <<  
    

aus dem Englischen übersetzt anhand der Untertitel in

https:/ /www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo  (Link geprüft am 29.9.2017

 

 Betreffs des Bhaja Govindam-Zitats, aber auch allgemeinerweise sei folgendes festgestellt:

Wie kann es  zu solchen Mißverständnissen allgemein allzuleicht kommen und wie ist dem vorzubeugen?

Im obigen Drogenbeispiel war es nunmal relativ leicht aufzuklären.

Wie wäre es nun mit einer "Lehre", die besagen täte "Die Welt ist ein Traum" und das ohne weitere Rahmengebung?

Offenbar könnte es zur Katastrophe führen, dh in einer schwerstkrimineller Lebensweise enden.

Betreffs der Problematik vgl. auch:

https:/ /www.nd-aktuell.de/artikel/1153813.yoga-von-sonnen-und-hitlergruessen.html

https:/ /www.deutschlandfunk.de/vereinnahmung-im-dritten-reich-wie-ns-ideologen-yoga-100.html

https:/ /www.deutschlandfunk.de/yoga-im-nationalsozialismus-100.html

https:/ /www.fluter.de/koerperkult-im-nationalsozialismus (fluter – Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung)

 

 

Liegt es an "Rahmenbedingungen"?

Na klar würde man, zu anderen Schlüssen nur noch kommen können, wenn man sagt "Unter der Bedingung des Beachtenmüssens, daß es sowohl ein Gesetz des Karma gibt als auch 'Geburt&Wiedergeburt' gibt, betrachte man die Welt als Traum".

vgl.: https://www.meditationsstreit-91-19i.de/12x_yogi_govinda.html

Na klar, würde jemand, der dieser Lehre dann  ansonsten "frei" folgt, keine Verbrecher-Laufbahn mehr einschlagen können; allerdings verböten sich auch Gewalttaten gegen Tiere, Pflanzen, Gewässer, die Natur, die Gestirne usw...

Nunja Patañjali ging ja auf das ein, was man als "die yogischen Tugenden" bezeichnen kann.

 

Allgemein, ist es schon aus der Schulgeometrie her bekannt, daß mathematische Sätze jeweils unter bestimmten Vorraussetzungen gelten; liegen jene Vorraussetzungen nicht vor, rechnet man als lägen sie vor, kann das Ergebnis gefährliche Konsequenzen nachsichziehen.

Der Satz des Pythagoras setzt nunmal sowohl die ebene euklidische Geometrie voraus als auch ein "rechtwinkliges Dreieck".

Auch im Rahmen der nichteuklidischen Geometrie, die für eine Kugel geeignet sein kann, gibt es auch noch rechtwinklige Dreiecke, aber schon die Winkelsumme kann da auch u.a. 270° betragen; der entsprechende Satz der ebenen euklidischen Geometrie, besagt hingegen, daß die Winkelsumme eines Dreiecks immer genau 180° beträgt.

 

Verhält es sich mit Lehren wie "Die Welt ist ein Traum" ähnlich? Nunja, obig wurde es schon angedeutet.

Konkret sind u.a. (auch in Bhagavad Gita, aber auch bei Shankara betreffs Yogi Govinda (siehe dazu: https://www.meditationsstreit-91-19i.de/12x_yogi_govinda.html ) ("Bhaja Govindam") bei Patañjali folgende "Rahmenbedingungen" festzustellen:

Es ist festzustellen:

(R1) Selbstverständlich gehört für Patañjali das Gesetz des Karma zum vorgegebenen Rahmen.

vgl. etwa II.12 Bei Vivekananda, Anhang zu "Râja-Yoga", Seite 186, im Buch "Raja-Yoga, Swami Vivekananda, ins Deutsche übersetzt von Emma von Pelet, Verlag Hermann Bauer KG, Freiburg/Br., ISBN 3-7626-0410-X.

oder auch:

>>

...

2,11. Ihre Entwicklungen [zu groben, bewußten Kleça's] müssen überwunden werden durch Meditation.

2,12. Die Kleça's sind die Wurzel des Werkrückstandes, welcher abzubüßen ist in der sichtbaren [gegenwärtigen] oder unsichtbaren [zukünftigen] Geburt.

2,13. Solange diese Wurzel besteht, erfolgen als sein [des Werkrückstandes] Heranreifen Geburt, Lebensdauer und Genießen (vgl. 4,8).

2,14. Diese [nämlich Geburt, Lebensdauer und Genießen] bringen als Frucht Erquickung und Peinigung, je nachdem Gutes oder Böses ihre Ursache bildete.

...

<<

aus: Deussen, Dr. Paul, „Allgemeine Geschichte der Philosophie", Bd I.3, „Die Nachvedische Philosophie der Inder, nebst einem Anhang über die Philosophie der Chinesen und Japaner", vierte Auflage,Leipzig/F.A. Brockhaus 1922, Seite 521.

Darüberhinausgehend sei verwiesen auf:

>>

...

2,34. Zweifelbehaftete Dinge, nämlich Schädigung usw., mag man sie getan, veranlaßt oder [nur] gebilligt haben,

 

526

Der Yoga des Patañajli

 

mag ihnen Begierde, Zorn oder Verblendung voraus gegangen sein, mögen sie leicht, mittelmäßig oder übermäßig sein, haben Leiden und Unwissenheit als unendliche Frucht, — darum die Bewußtwerdung des Gegenteils [erforderlich ist].

2,35. Beim Beharren in der Nichtschädigung erfolgt in seiner [des Beharrenden] Umgebung Verzicht auf' Feindseligkeit.

...

<<

Deussen, Dr. Paul, „Allgemeine Geschichte der Philosophie", Bd I.3, „Die Nachvedische Philosophie der Inder, nebst einem Anhang über die Philosophie der Chinesen und Japaner", vierte Auflage,Leipzig/F.A. Brockhaus 1922, aus den Seiten 526, 526

 

siehe aber auch:

>>

...

3,22. Mag das Werk [einer frühem Geburt] angefangen haben* oder nicht angefangen haben [seine Frucht zu bringen], so erfolgt durch Anwendung der Allzucht auf dasselbe Kenntnis des letzten Endes [des Lebens], — oder auch durch Vorzeichen.

...

<<

aus: Deussen, Dr. Paul, „Allgemeine Geschichte der Philosophie", Bd I.3, „Die Nachvedische Philosophie der Inder, nebst einem Anhang über die Philosophie der Chinesen und Japaner", vierte Auflage,Leipzig/F.A. Brockhaus 1922, Seite 531.

 

Man kann Prof. Deussen's Übersetzung Online lesen per https:/ /www.bsb-muenchen.de und dann mittels des Suchbegriffs "Allgemeine Geschichte der Philosophie : mit besonderer Berücksichtigung der Religionen. 1,3, Die Nachvedische Philosophie der Inder".

(Dabei handelt es sich dann um die Ausgabe aus dem Jahre 1908; mein obiges Zitat stammt aus einer Ausgabe aus dem Jahre 1922 (eigenes Buch)

Dort findet man dann das Kapitel "XV. Der Yoga des Patañjali":

Seiten 506 - 578

im BSB-Scan: 526 - 598

 

 

(R2) Patañjali ad Geburt&Wiedergeburt:

Darauf ging ich weiter oben bereits ein.

Auf den Seiten 536 bis 537 in Professor Deussen's "Allgemeine Geschichte der Philosophie I.3"  findet man zB.:

>>

...

3,18. Aus der Vergegenwärtigung der Saṃskâra's [der aus den Werken einer frühern Geburt resultierenden Charaktereindrücke] erfolgt Kenntnis der frühern Geburt.

...

<<

Deussen, Prof. Dr. Paul, "Allgemeine Geschichte der Philosophie I.3", 4. Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1922, Seite 531

 

>>

...

3,22. Mag das Werk [einer frühem Geburt] angefangen haben* oder nicht angefangen haben [seine Frucht zu

...

<<

Deussen, Prof. Dr. Paul, "Allgemeine Geschichte der Philosophie I.3", 4. Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1922, Seite 532

 

Es ist also klar festzustellen, daß Geburt&Wiedergeburt nicht geleugnet wird; es ist eine der - insofern soundso vorgegebene -  Rahmenbedingungen, in welchem irgendwelche Aussagen zu sehen sind.

Wer das akzeptiert muß auch akzeptieren, daß er per Selbstmord nicht den Folgen seiner Taten entkommen kann; auffallend viele der NAZIS meinten anscheinend genau das, wenn sie am Ende des NS-Reiches Selbstmord begingen, allen voran Hitler, Göbbels, Göhring.

vgl.:

https:/ /www.deutschlandfunk.de/einblicke-in-eine-dunkle-folge-des-nationalsozialistischen-100.html

https:/ /www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/zweiter-weltkrieg/1945/selbstmord-so-starb-adolf-hitler-110.html

https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Liste_führender_Nationalsozialisten,_die_zum_Ende_des_Zweiten_Weltkrieges_Suizid_verübten

https:/ /www.getidan.de/gesellschaft/michael_andre/39787/christian-goeschel-selbstmord-im-dritten-reich

 

Nunja, insofern ist zu erwähnen, daß auch in der "Bhagavad Gita"keinesfalls geleugnet wird, daß Taten auch Folgen haben, sodaß das Gesetz des Karma keinesfalls geleugnet wird. Auch Geburt und Wiedergeburt wird nicht geleugnet:

>>

...

[Seite 21]

III (Adhyâya 27).

...

Der Heilige sprach:

. 3. (953.) Zwei Standpunkte gibt es in dieser Welt, wie ich schon vordem gelehrt habe, o Untadeliger: Die Hingebung an die Erkenntnis ist der Standpunkt der Reflektierenden (Sâñkhya) Hingebung an das Werk ist der der Yoga-Übenden.

4. (954.) Nicht durch Enthaltung von den Werken erlangt der Mensch die Werkbefreiung, und nicht durch bloßes Wegwerfen von allem gelangt er zur Vollendung.

5. (955.) Der Mensch kann doch nie auch nur einen Augenblick bestehen, ohne Werke ...

...

<<

Deussen, Prof. Dr. Paul, "Der Gesang de Heiligen - Eine Philosophische Episode des Mahâbhâratam", aus dem Sanskrit übersetzt von Dr. Paul Deussen, ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Kiel, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1911

Wenn es heißt "4. (954.) Nicht durch Enthaltung von den Werken erlangt der Mensch die Werkbefreiung, und nicht durch bloßes Wegwerfen von allem gelangt er zur Vollendung.", so geht es genau um das "Gesetz des Karma", daß Handlungen Folgen haben, die nunmal auch wenig Erwünscht als Folge haben können; daher suchte nunmal Buddha nach dem Ausweg aus Leiden, Krankheit und Tod.

 

 

>>

...

lV (Adhyâya 28).

Vers 994—1035 (B. 1—42).

 

Der Heilige sprach:

1. (994.) Diese ewige Yogalehre [der Hingebung an das Werk] habe ich dem Vivasvant (dem Sonnengotte) verkündet, Vivasvant lehrte sie dem Manu, Manu dem Ikshväku.

2. (995.) In dieser Weise von Geschlecht zu Geschlecht überliefert, gelangte diese Yogalehre zu den Königsweisen, aber im Laufe der langen Zeit ging sie verloren, o Feindbezwinger.

3. (996.) Heute aber ist dieser uralte Yoga dir von mir mitgeteilt worden, denn du bist mein Verehrer und mein Freund', daher ich dir dieses höchste Geheimnis [anvertraut habe].

 

Arjuna sprach:

4. (997.) Später ist deine Geburt, früher die Geburt des Vivasvant, wie soll ich es verstehen, daß du die Lehre uranfänglich verkündet hast (vgl. Ev. Joh. 8, Vers 57—58).

 

30

Der Heilige sprach:

5. (998.) Zahlreich sind meine vergangenen Geburten und auch deine, o Arjuna; mir sind sie alle bewußt, dir aber sind sie nicht bewußt, o Feindbezwinger.

6. (999.) Ungeboren bin ich und unvergänglichen Wesens, bin der Gottherr (içvara) der Geschöpfe; aber indem ich 'eingehe in meine eigene Natur (prakṛiti), entstehe ich durch meine Zauberkunst (mâyâ).

7. (1000.) Denn jedesmal, wenn die Gesetzlichkeit welk geworden ist, o Bhârata, und Ungeaetzlichkeit überwaltet, dann erschaffe ich selbst mich selbst.

8. (1001.) Zur Rettung der Guten und zur Vernichtung der Bösen entstehe ich in jedem Weltalter, um die Gesetzlichkeit wieder aufzurichten.

9. (1002.) Göttlich ist meine Geburt und göttlich mein Werk; wer das in Wahrheit weiß, der, wenn er seinen Leib verläßt, geht nicht ein in eine neue Geburt, zu mir geht er ein, o Arjuna.

10. (1003.) Viele sind ihrer, welche befreit von Leidenschaft, von Furcht und Zorn, zu mir werdend, zu mir ihre Zuflucht nehmend, geläutert durch die Askese der Erkenntnis, in meine Wesenheit eingehen.

11. (1004.) Und in dem Maße, wie sie zu mir sich hinwenden, in demselben Maße liebe

...

<<

Deussen, Prof. Dr. Paul, "Der Gesang de Heiligen - Eine Philosophische Episode des Mahâbhâratam", aus dem Sanskrit übersetzt von Dr. Paul Deussen, ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Kiel, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1911

 

>>

...

____________________________________

56 

Bhagavadgîtâ

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VIII (Adhyâya 32).

Vers 1142—1169 (B. 1—28).

 

Arjuna sprach:

1. (1142.) Was ist jenes Brahman, was ist das eigene Selbst und was ist das Werk (oben, Vers 1140), o höchster Geist, und was ist das von dir (oben, Vers 1141) erwähnte Gegenwärtigsein in den Wesen und Gegenwärtigsein in den Göttern?

2. (1143.) Und wie kann einer, der in diesem Leibe verkörpert ist, gegenwärtig in den Opfern sein, o Madhudhusûdana, und wie können die, welche ihr Selbst bezwungen haben, dich erkennen, wenn es mit ihnen zu Ende geht?

Der Heilige sprach:

3. (1144.) Das Brahman ist das höchste Unvergängliche; unter dem eigenen Selbste ist die eigene Natur zu verstehen; und Werk heißt die Opferspende, welche die Beschaffenheit und das Entstehen der Wesen bedingt.

...

____________________________________

60

Bhagavadgîtâ

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...

26. (1167.) Diese beiden Wege, der helle und der dunkle [welche aus Chând. Up. 5,3—10 = Brih. Up. 6,2 übernommen, aber vom Verfasser mißverstanden worden], bestehen ewig für die Welt der Lebenden, auf dem einen gelangt man zur Nichtwiederkehr, auf dem andern kehrt man wieder zurück.

...

<<

Deussen, Prof. Dr. Paul, "Der Gesang de Heiligen - Eine Philosophische Episode des Mahâbhâratam", aus dem Sanskrit übersetzt von Dr. Paul Deussen, ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Kiel, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1911

 

Offenbar geht es in diesen Versen um "Geburt und Wiedergeburt".

 

Festzustellen ist daher, daß die gesamte Yoga- und Erkenntnislehre der Bhagavad Gita diesen Rahmen aus Gesetz des Karma und "Geburt&Wiedergeburt" nunmal hat.

 

Wenn Krishna im Kapitel II den Arjuna auffordert seine Pflicht zu tun, aber eben mit , wie es häufig übersetzt wird mit "Gleichmut", so ist dazu festzustellen, daß diesem bewaffneten Konflikt jenes Würfelspiel (siehe im Abschnitt über Spiel, die Ausführungen von Hermann Oldenberg über das Mahabharata), so das keine Einladung zu Mord&Totschlag.

Duryodhana hatte das Würfelspiel veranstaltet, die Pandavas waren so arrogant oder auch blöd und nahmen daran teil.

Aber Duryodhana spielte auch noch falsch; darüberhinaus blies er als Erster zum Angriff als sich die Heere mehr als 10 Jahre später gegenüberstanden.

Sollte Arjuna nun auch noch kneifen und alles dem mehrfach kriminellen Duryodhana überlassen?

Daher wird dann von "natürlicher Pflicht", "Pflichterfüllung" usw geredet; aber er solle und dürfe sich nicht vom Zorn udgl hinreißen lassen, usw usf.

>>

...

____________________________________

9

II (Adhyâya 26).

_________________________________

 

II (Adhyâya 26).

Vers 1142—1169 (B. 1—28).

Sañjaya sprach:

Safijaya sprach:

1. (879.) Als er ihn so von Mitleid durchdrungen, die Augen von Tränen erfüllt und getrübt in seiner Verzagtheit sah, da sprach zu ihm Madhusûdana dieses Wort.

 

Der Heilige sprach:

2. (880.) Woher kommt dir in gefährlicher Lage diese Bestürzung, o Arjuna, die eines Edlen unwürdige, den Hiinmel verschließende, . unrühmliche?

 

3. (881.) Verfalle nicht in Schwächlichkeit, o Sohn der Pṛithâ, denn sie ziemt dir nicht. Laß die erbärmliche Herzensschwachheit fahren und erhebe dich, o Bedränger deiner Feinde.

 

Arjuna sprach:

4. (882.) Wie kann ich in der Schlacht, o Madhusûdana, den Bhishma und den Droṇa mit meinen Pfeilen bekämpfen, da mir beide doch ehrwürdig sind, o Feindetöter.

_________________________________________

 

...

__________________________________________

16

Bhagavadgîtâ

__________________________________________

...

44. (922.) Wer durch sie seinen Geist verführen läßt, der klammert sich an Genuß und

himmlische Herrlichkeit; aber jene Ansicht, welche Entschiedenheit in sich trägt und auf Versenkung [sich gründet], wird ihm nicht zuteil.

 

45. (923.) Im Drei-Guṇahaften sind die Veden befangen, du aber, o Arjuna, befreie dich vom Drei-ṇahaften. Sei frei von den Gegensätzen [des empirischen Daseim], feststehend in der ewigen Realität, frei von Erwerb und Besitz,

dem Âtman treu.

 

46. (924.) Soviel Nutzen von einem Wasserbehälter ist, in welchem von allen Seiten das Wasser zusammengeflossen ist, soviel ist in

allen Veden zu finden für einen Brahmanen, welcher die Erkenntnis besitzt (vgl. Sanatsujâtîya,

Buch V, Vers 1785).

 

47. (925.) Dein Beruf ist es freilich, das Werk zu tun, nicht aber nach seinen Früchten zu streben. Laß nicht die Frucht der Werke deinen Beweggrund sein, aber verfalle auch nicht in Untätigkeit.

 

48. (926.) Fest in der Hingebung (yoga) vollbringe die Werke, aber laß fahren die Anhänglichkeit [an ihren Lohn], o Siegreicher; bleibe gleichmütig beim Gelingen und Mißlingen, dieser Gleichmut wird Yoga (Hingebung) genannt.

49. (927.) Tief steht das Werk unter der Hingebung an die Erkenntnis, o Siegreicher;

_________________________________________

...

<<

Deussen, Prof. Dr. Paul, "Der Gesang de Heiligen - Eine Philosophische Episode des Mahâbhâratam", aus dem Sanskrit übersetzt von Dr. Paul Deussen, ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Kiel, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1911

 

Nunja, das ist also keinesfalls so schwierig sinnvoll und vernünftig zu verstehen; außerdem ist vom "Beruf" des Arjuna (War anscheinend sowas wie ein "Soldat"), die Rede.

Auf Details will ich hier nicht eingehen.

Allgemeines zur Bhagvadgîtâ vonseiten des Professor Deussen findet man auf den Seiten bis 18 im Buch  „Allgemeine Geschichte der Philosophie", Erster Band, dritte Abteilung, „Die Nachvedische Philosophie der Inder, nebst einem Anhang über die Philosophie der Chinesen und Japaner", von Prof. Dr. Paul Deussen, 4. Auflage, Leipzig/F.A. Brockhaus, 1922

In der bayerischen Staatsbibliothek https:/ /www.bsb-muenchen.de ist es Online lesbar und diese Ausführungen findet man auf denselben Seiten mit ScanSeitennummern 30 bis 40, notabene.

Druchaus interessant sind auch die Ausführungen von Walter Ruben in seiner "Gschichte der Indischen Philosophie", 1954, VEB, insbesondere die Seiten 153 bis 164; aber auch 302 bis 305; man muß ja nicht alle seine Anschauungen teilen und kann es auch als Warnungen vor Fehlentwicklungen begreifen. Andererseits zeigen die Bücher von Prof. Walter Ruben (auch das Buch: Ruben, Walter, "Die Philosophie der Upanishaden" von Walter Ruben, o.Professor für Indologie an der Universität Ankara, A. Francke AG. Verlag, Bern, 1947), daß es außer Pfarrer Haak auch noch grundlegende Kritik oder auch Zurückhaltung betreffs der Indischen Lehren gab und gibt.

Ausgaben der Bhagavadgîtâ  mit Anmerkungen oder auch Kommentar findet man ua bei

* Dr. Franz Lorinser (zB.: https:/ /archive.org/details/diebhagavadgita01unkngoog),

* Swami Prabhupada's "Bhagavad Gita wie sie ist" ("Hare Krishna"'s; evtl. Online lesbar ??)

* und betreffs der Kapitel 1-6 in Mr. Mahesh's "On the Bhagavad Gita, A New Translation and Commentary; Chapters 1-6", das es seit Herbst 1971 dann auch in Deutscher Übersetzung gab (SRM Publications).

aber evtl. ja auch:

https:/ /www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/W7KYEQWBZ3EPVRQYCY732EOYR6X3C3BT

https:/ /schriften.yoga-vidya.de/bhagavad-gita/

Wenn man die Geschichte des Mißbrauchs der Bhagavad Gita im sog. "3.Reich" betrachtet, so sind oder auch wären komptente und zumindest nicht zu Mißverständnissen ermunternde Kommentare zur Bhagavad Gita da wohl von nöten.

So will ich es mit obigen Anmerkungen meinerseits dazu belassen.

Nunja, Gandhi fand das Mahabharata zunächst abstoßend bis ekelig. Als er bei einem Gefängnisaufenhalt es dann mal gelesen hatte, änderte er seine Meinung.

Worum es mir hier ging, ist und war einzig und allein nachgeschaut zu haben - und in der Tat festgestellt zu haben - , daß auch die Bhagavadgîtâ sowohl "Gesetz des Karma" als auch "Geburt&Wiedergeburt" als Rahmen-Gegebenheit nunmal hat.

 

Es geht also in Bhagavad Gita, Patañjali Yogasutren und in Shankara's "Bhaja Govindam" um Lehren, die allesamt diesen Rahmen aus Gesetz des Karma und "Geburt&Wiedergeburt" nicht nur nicht leugnen, sondern lehren wollen wie man trotz der Existenz dieser Gesetze  einen Ausweg aus Leiden, Krankheit und Tod gehen könne.

Läßt man aber jenen Rahmen aber einfach außer Acht, so kann es zu folgenschweren bis folgenschwersten Mißverständnissen, wie bei den oder auch gewissen NAZIS, kommen.

 

Auf die Problematik der Unverantwortbarkeit einer Lehre alà "die Welt ist ein Traum" (ohne jegliche weiteren Rahmenbedingungen) per MAXMIN-Überlegungen im Zusammenhang mit dem Bhaja Govindam des Shankara betreffs dessen Gurus Yogi Govinda gehe in meiner WEBSeite  "Meditationsstreit-91-19i" u.a. ein; siehe:

https://www.meditationsstreit-91-19i.de/12x_yogi_govinda.html

 

 

3) TM ist durchaus was es gemäß der "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" sei.

 

Nun das wurde durchaus dargelegt.

Die Mantren sind Sanskrit-Worte, deren Lautaspekt benutzt wird und wenn man es anhand des sog. "TM-Mantras" (gemäß Liste im Internet bzw bei Pfarrer Haak, Gandow, Scholl/Mildenberger "in Zauberformel TM") mal am Beispiel "shyama" betrachtet, gemäß Mylius's Sanskrit-Lexikon von 1975 nunmal welches "dunkel, schwarz" bedeute, so ist da nunmal unparteiischer- und vorurteilsfreierweise keine hinduistische GöttIinnenverehrung darin zu erblicken.

"Laya-yoga" gemäß Pater Abs's Übersetzung bzgl Sanātana-Dharma aus "hall of all religions" ("Indiens Religion, der Sanātana-Dharma", Eine Darstellung des Hinduismus, übersetzt und erläutert vom Kapuziner-Pater Pater Josef Abs, erschienen bei Kurt Schroeder in Bonn/Lepizig) ist ein weiterer Beleg dafür, daß "Töne" benutzt werden und keine religiösen Inhalte. Siehe dazu: https://www.klassische-indische-texte-91-19i.de/hall_of_all_religions.html

Online lesbar ist's via https:/ /archive.org/search.php?query=Der%20Sanatana-Dharma

Die TM-Puja drückt die Suche dessen aus, der TM erlernen will und seine Situation als Suchender, der ganz gewiß nichts gelehrt bekommen möchte, was einer absurden, falschen Strategie gleichkäme und zumindest nichts vorgesetzt bekommen möchte was er durch TM-Ausübung nicht wirklich selbst zu verifizieren könnte.

Die Abirrung der TM-Scene ab "1%-Effekt" hat ja mit der TM-Lehre von ca Anfang 1973 bis Ende 1975/Anfang 1976 nichts zu tun.

Die TM-Meditationstechnik blieb ja auch hinterher anscheinend wirklich dasselbe.

Allerdings waren die Info-Vorträge irreführend geworden, weil der 1%-Effekt per TM-Ausübung grundsätzlich nicht als "verifizierbar" bezeichnet werden kann.

 

Die grundlegende Lehren in dem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" kann gemäß des Vergleiches mit Chandogya-Upanishad nicht als absurdes, sehr gefährlich irreführendes Geschreibsel und Blödsinn odgl bezeichnet werden.

Das Geschreibe bzgl, warum unbedingt jene Mantras zu benutzen seien "Die Notwendigkeit des richtigen Gedankens", vermah nicht zu überzeugen. Einerseits dieses Geschreibe, daß man in den feinen Ebenen schlimme Wirkungen auslösen könnte, weil die Kräfte dort wirksamer seien so ähnlich wie die atomaren Kräfte stärker seien als die Kräfte auf den oberflächlicheren Ebenen der Atome und Moleküle, wirkt geradezu lächerlich angesichts der Tatsache, daß Mr. Mahesh zB in Playa a Antilla/Spanien Anfang Mai 1973 Mantren via "Kopfhörer und Microphon" weitergab, die Veden aufzeichnen und im Rahmend er TM´-LehrerInnen-.Fortbildungskurse immer wieder Teile daraus vorspielen ließ. ist denn der Elektroschrott noch "rein-lebensfördernd"? Kann dann die Weitergabe , trittbrettfahrend beim Elektroschrott, den Rücksichtslosigkeiten gegen die Natur bei der Verfügbarmachungen jener benötigen Rohstoffe, usw, noch "rein-lebensfördernd" genannt werden?

Es widerspricht jener klassischen, spätestens seit Manu existenten Vorstellung, wonach jeder am Tod eines Tiers zu jenem Anteil mitschuldig ist, als er davon ißt bzw Nutzen daraus zieht.

 

 

 

Die Parallelität zwischen den Ausgangspunkten in der 7'ten Lektion der Chândogya-Upanishad und Goethe's Faust ist eindeutig. Inwieweit die Geschichte Goethe über Umwege von Missionaren erreicht hat, weiß ich nicht. Gemäß Wikipedia wären andere Umstände Auslöser für Goethe's Werk gewesen. Lt. zB Wikipedia (https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Urfaust) entstand der Urfaust zwischen 1772 und 1775.

Daß der Oupnek'hat in persischer Sprache bereits Jahrzehnte vor 1772 existierte und Handelsbeziehungen nach Persien vermutlich bestanden, läßt es auch offen, daß die Geschichte von Nâradas Suche um den inneren Frieden und sein vorheriges eifriges und umfängliches Studier-Bemühen evtl auch früher mündlich im Abendland angekommen war.

 

 

4) Mängel der TM-Scene

Organisatorische Mängel, absurdes jemand zu "TM-LehrerIn" ausgebildet haben, Nicht-Bereithalten gewisser Informationen - die bisweilen von Nöten gewesen wären -,Unterlassung von Zitat-Angaben, dh mangelhaftes "Literaturverzeichnis", regelwidriges Initiieren Minderjähriger, Vermischung der TM-Lehre mit eigenen privaten Verständnissen oder auch Mißverständnissen, usw all das kann nicht geleugnet werden.

Allerdings brauchen Staat und Kirchen, aber auch andere Parteien usw nicht so zu tun, als gäbe es all das bei ihnen garantiert nicht und wenn doch, so jedenfalls in erheblich geringerem Umfang.

Genaueres auch hierzu in https://www.meditationsstreit-91-19i.de/vix_adx_tm_organisationen.html

 

 

 

 

5) literaturgeschichtliche Mahnung betreffs "Yogisches Fliegen" udgl.

 

Darauf ging ich bereits bei "1) Patañjali-Yogasutren ad Drogen - offenbar ein sehr gefährliches Mißverständnis in Künstlerkreisen ein":

 

Buddha sagte mal zu den zu seiner Zeit lebenden "Hunde- und Rindviehasketen", wie Moriz Winternitz berichtet, daß sie mit ihrer Praktik es allenfalls erlangen könnten, daß sie im nächsten Leben als Hunde oder auch als Ochse wiedergeboren würden.

Siehe das bereits gebrachte Zitat von Prof. Moriz Winternitz:

>>

 

 

...Aber abgesehen davon, daß uns die Suttas des Majjhimanikāya die beste Vorstellung von der alten buddhistischen Religion und der Lehrweise des Buddha und seiner Jünger geben, sind sie uns darum von Wichtigkeit, weil sie uns manch interessante Einblicke in das Leben und Treiben jener alten Zeit gestatten, nicht nur in das Leben der Mönche selbst (wie in Nr. 5, 21, 22 u.a.), sondern auch in das der Volkskreise. So gibt uns Nr. 51 eine gute Übersicht über das brahmanische Opferwesen und wertvolle Andeutungen über den Zusammenhange zwischen den blutigen Opfern und Herrscher- und Priestertum. Wiederholt begegnen uns Aufzählungen verschiedener Arten von asketischen Übungen, die im alten Indien beliebt waren. Eine wahre Musterkarte von asketischen Scheuslichkeiten finden wir in Nr.12 und 14, und auch in den Suttas Nr, 40,45,51 und 60 lernen allerlei wunderliche Heilige verschiedener Sekten kennen. Es hat damals zB >>Hundeasketen<< und >>Rindviehasketen<< gegeben, deren Askese darin bestand, daß sie ganz nach der Art der Hunde bzw Rinder sich nährten und lebten. Auf die Frage was aus diesen Asketen im künftigen Dasein werde, antwortet Buddha, daß der >>Hunde-Asket<< im besten Fall als Hund, der >>Rindvieh-Asket<< im besten Fall als Ochs wiedergeboren werden dürfte, daß sie aber beide möglicher Weise auch beide in die Hölle gelangten. Geschichtlich bedeutsam für das Verhältnis des Buddha zur Sekte der Jainas sind mehrere Suttas, insbesondere das Upālisutta (Nr. 56) ¹), aber auch Nr. 57, 101 und 1094.
...
----------------------------

¹) Über dieses handelt eingehend Léon Feer in OC VI, Leiden 1183 t. III, 67ff., RHR t. 13, 1886, 74ff. und JA 1887, s. 8. t. IX, 309ff; 1888 s. S. t. XI, 113ff, 123ff. und t. XII 209ff. Vgl. auch R. Chalmers im JRAS 1895. p. 665 f."

>>

 

 

siehe: Seiten 37 und 38 in "Geschichte der Indischen Litteratur" von Dr. Moriz Winternitz, o. Professor an der Deutschen Universität in Prag, zweiter Band - erste Hälfte, "Die buddhistische Litteratur", Leipzig, C. F. Amelangs Verlag, 1913; Altenburg, Pierersche Hofbuchdruckerei Stephan Geibel & co.

 

Nichts gegen Hunde, Rinder usw. Gemäß der indischen Lehren sind nunmal Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen besselte Lebewesen, die dem Gesetz des Karma und "Geburt und Wiedergeburt" unterliegen. (wurde bereits zitiert: siehe Helmuth von Glasenapp's Buch "Indische Geisteswelt, Band II zB.: Seite 203 in [43])

 

Was aber an Buddha's Aussage sicherlich richtig ist, ist daß gewisse asketische sowie auch sonstige Praktiken bisweilen am Ende ganz andere Ergebnisse mit sich bringen und das angestrebte Ziel verfehlt werden kann bzw könnte.

 

Mr. Mahesh hatte eben auch noch seine eigenen "asketischen Vorstellungen und Praktiken", die am Ende ein Ergebnis verursacht hatten, welches nicht mehr das war, was er gewollt gehabt hatte.

Wenn er dann noch angesichts seiner Zufluchtnahme zu Praktiken "yogischen Fliegens" udgl, sowie Shankaracharya Swami Swarooppananda's herausfordernder Äußerung "Dann soll er doch mal zu mir herüberfliegen; dann glaube ich es Ihm ja (eventuell)!", auch noch als zB Schwalbe wiedergbeoren sein sollte, die 2-mal jährlch um den halben Erdball zu fliegen pflegen, dann wäre man ganz genau bei Buddhas, sicherlich nicht gehässig gemeint gewesener, Äußerung.

 

Da wäre auch noch „Das Lied vom Spieler“, dh Rig-Veda X,34 (zehntes Mandala, 34’ter Vers) zu erwähnen; darauf ging ich ja bereits ausführlich genug, wie ich meine, ein.

 

 

Hinzu käme die Warnung vor einem hazadeurhaften, d‘raufgängerischen „Sich-auf-Gott-Verlassen“, wie es im Mahabharata thematisiert wurde: Die Pandavas hielten sich für die Guten und gingen davon aus, daß Ihr Gott im Würfelspiel schon auf sie aufpassen werde; es kam aber ganz Anders: sie verspielten ihren Reichtum, ihr Königreich, ihre Frau, ihre Freiheit, usw. Der „bösgesonne“ Duryodhanna, der sie zu jenem Würfelspiel eingeladen hatte, hatte es vorgezogen sich nicht auf Gott & co zu verlasen, sondern auf einen „Falschspieler“ und hatte damit vorerst gewonnen. Als dann aber die Pandavas eine Krieg gegen Duryodhanna anstrebten und es schließlich dazu kam, gewannen die Pandavas ihre Freiheit, ihr Königreich, ihren Reichtum und ihre Frau zurück; Duryodhana hingegen verlor sein Leben und auf diese Weise auch seinen Wohlstand, sein Königreich und seine Frau.

Aber darauf, daß man per Mitteln von Verbrechen bzw Krieg dann schon alles wieder zurückbekommen werde können - wenn man zuvor in einem Spiel alles verloren gehabt hätte -, weil Gott schon wolle werde, darauf kann man sich vernünftgerweise auch nicht verlassen; es wäre wieder nur dasselbe dumme Spiel, die weiter fortbestehende Spielerleidenschaft und Spielsucht. Im Mahbharata geht‘s dann eben um das Fortbestehen von Spielsucht in jenem Sinne, daß um der „Früchte der Taten“ willen gehandelt werde und jene Spieler spielsüchtig sind, weil sie in die weltlichen Dinge, in die Welt von Handeln, Vergänglichkeit, Veränderungen verhaftet sind und das ewge, reine Selbst nicht verwirklicht hätten, nicht in jener ewigen, tiefsten Ruhe des „Bhouma“ verankert seien und so auch Entcheidungskonzepten anhängen, die heute vernünftig erscheinen und sich morgen schon als falsch herausstellen dürften.

 

 

 

6) Man sollte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!

 

Die große Anzahl wissenschaftlicher, meist statistischer Untersuchungen zum Thema "TM-Auswirkungen", welch oftmals in Form bzw im Rahmen von Diplomarbeiten, Doktorarbeiten entstanden, zeigt doch zahlreiche Vorteile von "TM-Ausübung" an sich auf. Daß es sich verbietet, Diplomarbeiten, Doktorarbeiten oder auch Habilitationsarbeiten udgl als "unseriös" oä zu bezeichnen und die betreffenden, teils staatlichen, Universitätsprofessoren zu deren "Urteil" betreffs jener Arbeiten nicht zu befragt zu haben und sie gegebenfalls nicht im angemessenen kritisisiert zu haben und stattdessen sie lediglich zum Anlaß zu nehmen auf der "TM-Scene" bzw TM-LehrerInnen, die sich darauf teils einfach verließen und teils gar nicht in der Lagen war, sie genauer unter die Lupe zu nehmen, bzw zu "hinterfragen", herum zu hacken, ist schlichtweg völlig unfair und verdient allenfalls "die rote Karte".

Man hätte eben die aktiv gewessenen "WissenschaftlerInnen" wissenschaftlich und nicht sektenpfarrersisch oder auch parteipolitisch-polemisch kritisieren können und müssen. Hätte sich herausgestellt, daß jene "wissenschaftliche Untersuchung" zu Unrecht publiziert worden war, hätte sie der Verfasser bzw die "WissenschaftlerInnen-Gemeinschaft" eben aus dem Verkehr ziehen müssen.

Die Vorgehensweise, die an den Tag gelegt wurde war aber in etwa so, wie wenn irgend ein Gift für Nahrungsmitteln erst zugelassen wurde, dann sich als giftig herausstellte und deren Anwendung verboten werden mußte aufgrund neuerer Ergebnisse, ermittelt sodann alle BürgerInnen, die dieses Nahrungsmittel einst verzehrt hatten ,steckt sie in die Psychiatrie wegen "Selbstgefährlichkeit" und läßt das Mittel weiter unkontrolliert in den Handel gelangen.

Haben all die TM-Scene-Kritisiererinnen wie zB Pfarrer Haak auch nur eine der angegebenen wissenschaftlichen Untersuchungen betreffs positiver Auswirkungen infolge TM-Ausübung wissenschaftlich korrekt widerlegen können und die betreffenden WissenschaftlerInen dafür kritsiert und die üblichenTM-LehrerInnen allenfalls in Kenntnis gesetzt, daß jene Diplomarbeit oder auch Doktorarbeit mittlerweile hochoffiziell vonseiten der Wissenschaften aus dem Verkehr gezogen wurde?

 

Es erinnert sehr an Inquisition, wonach die Wissenschaft des Teufels sei.

Angesichts der Atombomben, Umweltverschmutzung, des Artensterbens, der Klimakatastrophe, der fürchterlichen und katastrophalen Überbevölkertheit, der Weltkriege, der Versuche ganze Völker systematisch zu vernichten und der existierenden Supermilliardäre von welchen jeder Kriege anzetteln, Kriege finanzieren, Machtübernahmen finanzieren könnte - so wie Kaiser Wilhelm II die Machtübernahme durch Lenin finanzierte und für die Folgen jenes "Kommuismus" die Verantwortung hat -, Umweltschäden anrichten usw könnte, der existierenden Finanzgrößen, die systematisch Mietpreise in die Höhe treiben können usw, angsichts der weltweiten Verbreitung von Krankheiten, Drogen usw ist man fast geneigt der Kirche in der Befürchtung betreffs der Folgen in jenem Falle zwar recht zu geben; die Mittel allerdings waren so absurd und ungeheuerlich, daß man jene WissenschaftlerInnen letztendlich sytematisch dazu ermunterte Waffen zu entwickeln und zu bauen, mit welchen sie sich verteidigen hätten können und die schließlich anscheinend existent wurden.

 

Allerdings geht es bei religiösen Praktiken sowie so "philosophischen" Praktiken wie "TM" um das Problem des Findens einer vernünftigen Strategie betreffs des Umgangs mit gewissen überlieferten Aussagen wie "Jawohl, es gibt Gott" (vgl "brenneder Dornbusch, Moses' Aussagen betreffs Jahwe), "Ja wohl, es gibt Erleuchtung" (Buddha), "Ich bin Sat Chit Anananda" (Shankara), "TM ist ein systematischer Weg, um in Harmonie mit den Erfordernissen des Alltags, momentanen Samadhi ("transzendentales Bewußtsein", "Turiya") herbeiführen zu können und bei lang-genuger regelmäßiger Ausübung derselben dann auch "nitya Samadhi" (dauerhafte , natürliche Co-Existenz von transzendentalem Bewußtsein mit den Bewußtseinszuständen des Wachens, Träumens und Schlafens erlangen zu können) zu erlangen", usw.

 

So ist es eben nicht egal, ob jemand betet "Oh Herr mache mich zu einem Werkzeug des Friedens" oder aber "Oh Herr mache mich zu deinem Werkzeug". Ersteres bleibt ungefährlich auch dann, wenn es Gott gar nicht geben sollte. zweiteres könnte, falls es Gott bzw jenen fix-definierten Gott gar nicht geben sollte, auch dazu führen, daß jemand sich berufen fühlt "TerroristIn" zu werden! In ersterem Fall, bleibt da stets die Meßlatte "Aber gefälligst im Rahmen friedlicher Anwendungen, mit friedlichen Mitteln dem Frieden dienend!

Analog ist es alles Andere als egal, wer oder auch was - u.a. bei TM-Ausübung - als "Mantra" benutzt wird. Ebenso ist es nicht egal, ob man in Form jener TM-Puja ein Autoren- und "Quellenverzeichnis" macht, oder aber es einfach wegläßt/unterläßt.

 

Sog. "Religionen", " udgl, welche keine seriöse Strategie darstellen, sind keine wirklichen Religionen, keine netten, harmlosen "Sekten" oä. Analoges gilt für Yoga-Clubs, Meditations-Vereine udgl.

So eine Meßlatte im Sinne von vorab zu geforderte Strategie hat sich auch die Naturwissenschaft gefallen zu lassen, meine ich. Daß die Naturwissenschaften und Technik sowie Finanz -Wissenschaften und deren Methoden das nicht leisteten und auch heutzutage weder leisten noch sich selbst auferlegen ist leider Tatsache.

 

Auch insofern war und ist die Kritik, wie sie die Bundesregierung Deutschland, etliche Bundesländer übten und üben, meiner Meinung nach im Widerspruch zu "Gleiches Recht für alle".

 

Allerdings ist Vieles an der Kritik berechtigt gewesen und berechtigt; aber das Kinde mit dem Bade ausschütten, hat man weder in Sachen Religionen, Sekten, Selbsthilfegruppierungen, Wissenschaft&Technik, Finanzwissenschaft samt deren Methoden, usw praktiziert und will es, offenbar teils systematisch, auch gar nicht.

 

7. Die Sichtweise des Shankaracharya Shantanand Sarwasti betreffs der Lehre der Transzendentalen Meditation des Mr. Mahesh:

In u.a. Wikipedia betreffs  Shankaracharya Shantanand Saraswasti (https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand)

findet man den Hinweis von Paul Mason, wonach Shankaracharya Shantanand Saraswasti  zu einem (dem ersten?) TM-LehererInnenausbildungskurs in jenen damaligen Ashram des Mr. Mahesh in Rishikesh/Indien gekommen war; er hatte eine hochqualifizierten Mitarbeiter mit dabei, der dann dem Kurs über anwesend blieb und sich insofern das alles mal kritisch anhörte und ansah. Der Shankaracharya Shantanand Saraswasti erwähnte dabei, daß die "Transzendentale Meditation des Mr. Mahesh" eine "Technik des Vedanata" sei und das ein tauglicher Universalschlüssel sei; allerdings könne es bisweilen für Jemanden geeignetere Methoden geben.

Interessanterweise ließ sich bei Shri Aurobindo nun ein Hinweis finden, wie man sich ohne weitere Vorkenntnisse in die Thematik des Vedanta einarbeiten würde können.

Dabei verwies er ua auf die Mandukya-Upanishade, die Habilitationsschrift des  Dr. Paul Deussen und ein geeignetes elementares Einführungswerk in die Systeme indischer Philosphie.

Auch Sri Aurobindo wies darauf hin, daß das System des Vedanta nicht der einzig mögliche Wege sei, notabene.

vgl.: https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Aurobindo_Ghose

 

Betreffs Sri Aurobindo's Empfehlung pro Einarbeiten in die Philosophie de Vedanta siehe sowohl

2) Spezielles Eingehen von Swami Shantananda Saraswati (der damals Shankarachary von Jothir Math war) auf Mr. Mahesh und dessen System Transzendentaler Meditation und Sri Aurobindo's entsprechende Hinweise:

https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand ,

 

Kapitel VIII, Abschnitt 3 in meiner WEBSeite Meditationsstreit-91-19i

https://www.meditationsstreit-91-19i.de/viii_3x_transzendentale_meditation;_hinweise.html ,

auch

https://klassische-indische-texte-91-19i.de/mandukya_upanishad_und_gaudapada_s_karika.html

und dann abschließend zB noch betreffs der Systeme Indischer Philosophie Hinweise in:

https://klassische-indische-texte-91-19i.de/die_systeme_indischer_philosophie.html

 

 

Damit dürfte klar genug geworden sein, was "Transzendentale Meditation" aus der Sicht des Shankaracharya Swami Shantananda Saraswati ist und wie man die dann vernünftigerweise nötige Einarbeitung in die Philosophie des Vedanata, gemäß Sri Aurobindo gelingen würden können.

 

Desweiteren sollte damit klar sein, daß es auch andere Wege gibt als wie die "Transzendentale Meditation" wie übereinstimmend sowohl Shankaracharya Swami Shantananda Saraswati  als auch Sri Aurobindo zum Ausdruck brachten.

 

Es zeigt sich damit nunmehr evidenterweise, daß es mir sicherlich möglich war mich mit dieser Thematik abstrakterweise zu befassen - auch wenn es, wegen der Fülle des Materials, der schulunterricht fernen Thematik, eine Zumutung vonseiten des Lehrers war - und das dann auch im Klassenzimmer als Referat vorzutragen.

Nunja, das störte mich damals nicht weiter. auch wenn es nicht dem genügen kann, was man nach Jahrzehnten der Befassung damit dazu sagen zu können - und was nicht -  für sinnvoll hält.

Es folgt aber eindeutigerweise gleichzeitig, daß es von mir nicht verlangt werden durfte - weder vonseiten eines der anwesenden SchülerInnen noch vonseiten des Lehrers oder auch 2 Tage später noch einem TM-Lehrer, daß ich deshalb auch noch die "Transzendentale Meditation" zu erlernen hätte, um erläutern zu können "Wie man das mache": So ein  "Wie man das mache" betraf lediglich etwaige private Interessen eines Schülers, was nicht auch noch zum Gegenstand jener staatlich-schulischen Veranstaltung erhoben werden hätte dürfen!


 

 

8.Schlußakkord:

Zu Vedanata gibt es zwei sehr hilfreiche Bücher von Prof. Paul Deussen aus der „Classic Reprint Series“, forgotten books (bei https:/ /www.forgottenbooks.com  auch als PDF-Datei beziehbar), ISBN 978-1-390-98573-3:

a) „Die Sûtras des Vedânta oder die Çârâîka-Mîmâṅsâ des Bâdarâyana nebst dem vollständigen Commentare des Çañkara.“, aus dem Sanskrit übersetzt von Dr. Paul Deussen, Privatdocent der Philosophie an der Universität zu Berlin., zweite Auflage, anastatischer Druck, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1920:

Da heißen die ersten Verse des Bâdarâyana auf Deutsch dann also (ohne der Einfügungen „ErstesAdhikaraṇam“

„zweites Adhikaraṇam“, „drittes Adhikaraṇam“, usw):

>>

...

1. Nunmehr daher die Brahmanforschung.

2. woraus Ursprung u.s.w: dieses [Weltalls] ist.

3. wegen des Grund-seins des [Schrift]-Kanon’s.

4. jenes vielmehr, wegen der Übereinstimmung.

5. wegen des Erwägens nicht, schriftwidrig!

6. bildlich, meint ihr? Nein! wegen des Wortes Âtman.

7. weil von dem in ihm Stehenden Erlösung gelehrt wird.

8. auch, weil ein Abgehen nicht befohlen wird.

9. wegen des Eingehens in sich.

10. wegen der Gleichheit des Ganges.

11. auch wegen der Offenbarung.

12. der Wonneartige, wegen der Häufigkeit.

13. wegen des Umwandlungs-Wortes nicht, meint ihr? Nein, wegen der Reichlichkeit.

14. auch weil er als ihre Ursache bezeichnet wird.

15. auch wird es als Schriftlied gesungen.

16. nicht der andere, weil unzutreffend.

17. und wegen der Hervorhebung des Unterschiedes.

18. auch ist, wegen des Begeherens, kein Gedanke an das Erschlossene.

19. auch lehrt er in ihm seine Verbindung mit selbigem.

20. Der im Inneren, wegen Aufzeigung seiner Eigenschaften.

21. Auch wegen Hervorhebung der verschiedenheit zu untercheiden.

22. Der Äther, weil seine Merkmale

23. Aus eben dem Grunde der Prâṇa (Odem, Leben).

24. Das Licht, wegen dr Erwähnung der Füße.

25. wegen der Erwähnung des Metrums nicht, meint ihr? O nein! weil dadurch die Fixierung der Gedanken ausgedrückt, indem dies erweisbar.

26. ebenso auch, weil Bezeichnung der Wesen u.s.w. als seine Füße möglich.

27. wegen der Verschiedenheit der Bezeichnung nicht, meint ihr? Nein! weil in beidem kein Widerspruch.

28. der Prâṇa (Odem, Leben), weil man dies ersieht.

29. nicht, weil der Redende sich selbst bezeichnet, meint ihr? Aber es ist ja darin eine Menge von Beziehungen auf die innere Seele.

30. vermöge einer Schrift-Anschauung vielmehr [geschieht] die Bezeichnung, wie bei Vâmadeva.

31. wegen der Merkmale der individuelen Seele und, die Mukhya Prâṇa nicht, meint ihr? O nein! wegen der Dreifachheit der Verehrung, wegen des Beziehens, und weil auch hier Verbindung mit ihm.

 

Zweiter Pâda

 

1. weil sie das allerwärts Angenommene lehren

2. und weil die beabsichtigten Eigenschaften zutreffen.

3. wegen Unzutreffendheit hingegen nicht die verkörperte.

4. und wegen der Unterscheidung als Thatobjekt und Thäter.

5. wegen Verschiedenheit des Wortes.

6. auch wegen der Smṛiti.

7. weil seine Behausunung winzig und auch [von ihm] dies aufgewiesen, nicht, meint ihr? O nein, weil er auf diese Weise bemerklich gemacht werden soll, und s ist wie bei dem Raume.

8. daß er mitleide, meint ihr, folge? O nein! wegen der Unterschiedlichkeit.

9. Der Esser, wegen befassung des Beweglichen und Unbeweglichen.

10. auch wegen der Voranstellung.

...

<<

 

 

Zu I,I,1, d.h. „nunmehr daher die Brahmanforschung“

hier der Anfang von Shankara’s Kommentar:

>> Das Wort atha (nunmehr) bedeutet hier unmittelbare Folge, nicht einen Vorsatz, da die Brahmanforschung [wörtlich der Wunsch, Brahman zu erkennen] nicht Gegenstand eines Vorsatzes sein kann; da ferner dafür [das Wort atha] aös Segenswunsch zu fasse, im Inhalte des Satzes keine BErechtigung liegt; denn nur wo es einem schon anderweittig ausgedrückten Inhalte sich anschließt, liegt dem Worte atha das Motiv zu Grunde, dadurch, daß man es zu gehör bringt, einen Segenswunsch auszusprechen.

 | Hier aber, wo es sich um die Erfüllung einr vorher rege gemachten Erwartung handelt, kann es in seiner Bedeutung einer „unmittelbaren Folge“ nicht entbehrt werden. Steht nun die BEdeutung „unmittebare Folge“ fest, so fragt sich: so wi die Pflicht-Forschung [die Karmamimnasa des Jaimini] notwendigerweise das Veda-Studium zur Vorraussetzung hat, was ist in diesem Sinne die Vorraussetzung der Brahmanforschung, auf die sie sich notwendigerweise bezieht? Das ist zu erklären. Die Vorraussetzung des Veda-Studiums nun ist beiden gemeinsam. ... <<

 

 

 

 

Zu (vorerst) Letzerem - Sûtram I,II.10 - , d.h.

„10. auch wegen der Voranstellung.“

hier auch noch der - in diesem Falle ausnahmsweise mal sehr kurze Kommentar von Shankara - dazu, um zu verdeutlichen wie dieser, zunächst schwer verständlich erscheinen mögende Text des Vyasa (= Badarayana) von Shankara kommentiert wird, verständlich gemacht wurde und von der der Shanakacharya-Tradition bewahrt, gelehrt sowie angewendet wird:

 

>> Auch darum muß man unter dem Esser hier den höchsten Âtman verstehen, weil in den Eingangsworten: „nicht wird geboren oder stirbt der Weise“ u.s.w. (Kâṭh. 2,18) der höchste Âtman als das zu Behandelnde vorangestellt wird, Es ist aber regelrecht, an das Vorangestellte zu denken. Übrigens ist auch die Schwer-Erkennbarkeit, welche ausgedrückt liegt in den Worten. „war ist der Mann, der weiß, wo dieser ist“, ein Merkmal des höchsten Âtman. << (S. 96 in der Reprint-Ausgabe)

 

Diese beiden Kommentarstellen des Shankara zeigen, daß er einerseits formal logisch argumentiert, den Sinn von Begriffen korrekt zu fassen trachtet um sodann daraus zu schlußfolgern; andererseits bezieht sich Shankara auf Upanishaden, wodurch er mehr Nähe zur Person der LeserInnen bzw ZuhörerInnen erreicht.

Bei den Upanishad-Lehren geht es nunmal va um die Realisierung von Âtman usw. (Siehe zB Chândogya-Upanishad 7’te Lektion, die Unterweisung des Nârada durch Sanatkumar. Das ist u.a. Online-lesbar via Bayerische Staatsbibliothek, https:/ /www.bsb-muenchen.de  per Suchbegriffe „Dr. Rixner“, „Oupnek’hat“... oder auch die Übersetzung von Otto von Boethlingk via https:/ /www.archive.org , Prof. Paul Deussen in „Sechzig Upanishads des Veda“ - in Auszügen ist dieses Buch, ohne Prof Deussens’s Anmerkungen,ebenfalls Online lesbar via der Bayerischen Staatsbibliothek; Suchbegriffe „Paul Deussen“, dann in der Liste Werken danach suchen. - und last but not least auch die Komplett-Übersetzung des Oupnek’hat au dem Lateinischen ins Deutsche durch Dr. med. Mischel sei erwähnt. (zu finden ebenfalls via https:/ /www.bsb-muenchen.de  per Suchbegriff „Oupnek’hat“; na klar gibt es noch andere Übersetzungen dieses Kaoitel 7 der Chândogya-Upanishade; etwa die von Prof. Easwaran, mehr in Prosa jene von Prof. Alfred Hillebrandt, usw).

 

Hinzukommt dann bei Shankara selbstverständlich noch die Folgen der Unterweisung durch Yogi Govinda, seinen Meister, das Studium des Kommentars seines Großmeister Gaudapada, der Lehrer des Yogi Govinda war, zur Mandukya-Upanishade und seine eigenen Erfahrungen mit Meditation, seine Lebenswirklichkeit des Sat-Chit-Ananada wie es in s einem Stotra „Nirvanashatakam“ sich ua ausgedrückt findet. Auch das Dakshinamurti, das auch von einem seiner vier Hauptschüler, dem ersten Shankaracharya von Sringeri, Sureshwaracharya (= Vartikakara) wo er über den“ inneren Guru“ redet, bietet wohl Hilfe beim Verstehen von Vyasa’s Vedânta.

 

 

Ein Weiters Werk von Prof Paul Deussen bietet weitere Hilfe zum Verstehen des Vedânta.

„Das System des Vedânta - nach den Brahma-Sûtra’s des Bâdarâyana und em Kommentaredes Çañkara Über Dieselben als ein Kompendium der Dogmatik des Brahmanismus vom Standpunkte des Çañkara“, von Paul Deussen, Classic Reprint Series, forgotten Books, ISBN 978-1-332-35463-4; auch als PDF-Datei beziehbar bei https:/ /www.forgottenbooks.com.

Hierin geht es u.a. um die Vorraussetzungen für ein Studium

des Vedânta; siehe Seiten 63 bis 92 und insbesondere ab Seite 81 und dann Seite 83 „Die vier Erfordernisse,“

 

Wenn also jene „TM-Meditationstechnik“, wie sie Mr. Mahesh verbreitete, ein Universalschlüssel zum Vedânta wäre, wie Shankaacharas Swami Shantanand Saraswati, gemäß des mehrfach erwähnten Zitats, wäre, so würde es zu erwarten sein, daß sich - durch die Ausübung der TM-Meditatonstechnik - diese vier Vorraussetzungen zumindest allemählich einstellen. Dasselbe gilt für die „yogischen Tugenden“, wie sie Maharishi Patañjali in den Patañjali-Yogasutren erläutert.

Die Frage, die sich daran unweigerlich anknüpft lautet: 

Kann jemand, der TM erlernte und es dann regelmäßig ausübt, ein Leben inmitten der Gesellschaft mit halbwegs normalem Job noch führen oder wird er irgendwann evtl unfähig,  ein Leben inmitten der Gesellschaft mit halbwegs normalem Job noch zu führen?

 

Wenn Dr.Hans Vater in seinem Buch „zu Füßen Maharshis meine Zeit mit dem Meister“ auf Seite 7 erwähnt, daß die Befassung mit TM, ihn veranlaßt habe normaler bürgerlicher Karriere samt einer karriereorientierten Berufsausübung als Philosoph zu entsagen, so ist das ein Hinweis auf so eine Problematik. 

Dr. Hans Vater schreibt da - sinngemäß - , daß er sich ein normales bürgerliches Leben samt einer normalen Ausübung seines Berufes, nach einiger Zeit der TM-Ausübung nicht mehr habe vorstellen können. Das heißt, anders gesagt,  daß er TM-Lehre, TM-Ausübung nicht mit einem Alltag in der Gesellschaft zusammenbringen zu können sich in der Lage sah.

Anderseits war nunmal Mr. Mahesh's TM-Lehre, daß sie in Übereinstimmung wäre mit den Erfordernissen des Alltags.

Genaueres, kann man bei Dr. Hans Vater nachlesen.

Einzelfall oder symptomatisch?

Nunja, Dr. Hans Vater war durchaus ein besonderer Fall. Er war zuvor sowas wie „Kommunist“ gewesen und träumte vermutlich, wie damals viele aus jenem Lager vom „Weltkommunismus“, “langen Weg durch die Ämter“ usw. Er hatte Etliches an „fanatischer Verrücktheit“ und insofern Fanatismus in sich; auf Seite 17 schreibt er wörtlich, daß er bisweilen "fanatische Verrücktheiten" tat.

Er mag manches mißverstanden haben oder  auch die Ausweg bietenden Schlußfolgerungen zu ziehen übersehen haben.

 

Dazu auch eine Parallele zu Prof. Dr. Walter Ruben:

Walter Ruben betrachtet indische Philosophie, die Geschichte der indischen Gesellschaft strikt aus der Sicht des dialektischen Materialismus heraus und lehrte - als Universitätsprofessor in der Ex-DDR- nunmal dies so zu betrachten und das dann auch zu praktizieren.

Ihm unterlief dann an einer Stelle ein Fehler, als er die "Zen-Mönche" und deren Fähigkeit jene "Bogenschießens" anerkannte (na klar, der Trefferfähigkeit ist ja materialistischer Weise nicht zu leugnen), aber dem jegliche "praktische Bedeutung" im Zusammenhang mit den sozialen Aufgaben und Problematiken bzw der Gesellschaft abspricht. Der Fehler dabei liegt darin, daß eine Erkenntnis die Welt verändern kann und man analog zur "speziellen Fähigkeit des Bogenschießens jener ZEN-Mönche" nunmal auch nach Erkenntnis streben kann und sozusagen mit verbundenen Augen fehlerfrei zu einer wahren Erkenntnis ohne verbales hin&herdenken, kontemplieren, ohne herumtheoretisieren, ohne herumphilosophieren usw, und aus einem/dem monistischen "Sein" (Seyn, Brahman, Âtman) heraus gelangen könnte; man wäre so ua beim Phänomen "vedischer Erkenntnis".

 

Walter Ruben's Bücher "Geschichte der Indischen Philosophie" und "Die Philosophen der Upanishaden" sind stark geprägt von jenem Prinzip "Vitanada" aus jenem System Indischer Philosophie "Nyâya".

 

vgl.: Ruben, Dr. Walter, "Die Nyâyasûtra's, Text, Übersetzung, Erläuterung und Glossar" , Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes, XVIII. Band, No. 2, Leipzig 1928, Deutsche Morgenländische Gesellschaft, in Kommision bei F.A. Brockhaus.

Siehe auch seine leichte Umgestaltung seiner Dissertation aus dem Jahre 1924:

Ruben, Dr. Walter, "Zur Indischen Erkenntnistheorie - Die Lehre von der Wahrnehmung nach den Nyâyasûtras III 1", Leipzig, Otto Harrasowitz, 1926.

Siehe auch Prof. Dr. Paul Deussen's auszugsweise Übersetzung und Erläuterungen in "Allgemeine Geschichte der Philosophie, Bd. I.3.; Online lesbar bei der Bayerischen Staatsbibliothek, (https:/ /www.bsb-muenchen.de)

 

Man kann ja über solche Theorien und etwaige Fehler reden.

Nunja, Walter Ruben hatte es mit den Mitteln zur Erlangung "gültigen Wissens" - gemäß Nyâya -, was man ja zunächst als Behauptung betrachten kann, zu tun.

Er wandte "Vitanda" nunmal - so scheint es mir - sehr konsequent auf die "Indischen Lehren" - wie Upanishaden, Philosophen und deren Lehrer - an.

Bei der Untersuchung der Kunst des Bogenschießenes jener ZEN-Mönche trat nun ein Widerspruch zu seinem allgemeinen "Herabwürdigungs-Ansatz" (Seine "Annahme") auf. Es ergab sich nunmal, daß man Erkenntnis-Erlangen per Samadhi (und sei es daß es sich um eine bestimmte Erkenntnis geht, über die nunmal auch Buddha nach Erlanghaben derselben - gemäß seiner Eigenaussage - sprach. Nunja, schon wieder so ne Behauptung so einer Person der Art Upanishadlehrer und insofern Fall für Vitanda? - ) nicht ausschließen kann. Konsequentes Anwenden von Vitanda hatte ihn letztlich dazu geführt. Das Ergebnis, das sich ergab war nunmal, daß er vom Gegenteil seiner Annahme, daß das doch alles was praktisches leben anbelange Blödsinn sei, abzulassen nicht umhingekommen wäre.

Es geht in Indischer Philsophie nunmal um Atman, Brahman, Bhouma, Nirvana und die Behauptung, daß das zweifelsfrei wahrer Erkenntnis dazu (dh das "Sicher als Wahrbefundenhaben jener überlieferten Aussagen der Existenz jener Erkenntnis) für das Leben entscheidende Vorteile bringe.

 (vgl. zB Buddha.)

Nachdem seine Annahme, daß derlei unmöglich sei, er als unwahr erkannt hatte (am Beispiel der Bogenschießkunst jener Zenmönche und der Tatsache, daß er es als wahre Tatsache nunmal nicht leugnete, sondern als wahr einräumte), würde im Sinne der Methode des "indirekten Beweises" nun auszugehen gewesen sein oder war es auch, daß das Gegenteil der Annahme wahr sein müsse.

Er müßte sich seither selber in den Samadhi-Zustand begeben haben, um darauf die passende Anwort finden zu können.

Letztlich hatte er einen "indirekten Beweis" für die Nicht-Ausschließbarkeit des Erlangens von Erkenntnis alà Buddha & co unternommen und per völlig unparteiischem, sachlichem und konsequentem Ankommen bei einem Widerspruch, hat sich ergeben, daß Vitanda ein Mittel zum Erlangen von Erkenntnis insofern ist, als die Konsequenz ist, daß man Samadhi zu praktizieren habe und dabei riskiert, daß es einem ergeht wie Buddha, Shankara und an Anderen und man als Ergebnis die Erkenntnis erlangt der Wahrheit über Nirvana, Sat-Chit-Anananda, Atman, Brahman, Bhouma usw.

 

Es stellt sich da die Frage, inwieweit man im in dem Staat, in dem er lebte (Ex-DDR) dann noch seinen Beruf hätte ausgeübt haben dürfen.

Insofern hätte er das geleugnet, wohin  ihns eine systematisch Vitanda-Haltung geführt hatte, hatte sich eventuell oder auch praktikablerweise damit begnügt festzustellen, daß all die seiner Betrachtung gefolgt sind oder auch folgen täten, am Ende die Schlußfolgerung wohl alleine ziehen würden können.

So wäre er nicht in Probleme mit der Staats-Doktrin geraten gewesen und alle seine StudentInnen hätten keine Hetze gegen Indische Philosophie & co erlebt gehabt. Angesichts seiner Probleme mit dem NAZI-Regime, welche er als Gastprofessor in der Türkei erfogreich aussaß, wird er über diese Problematik der Konflikte mit einer Staatsdoktrin und den Folgen daraus wohl intensiv nachgedacht gehabt haben.

So was ähnliches erlebte ich bei meinem Mathematikstudium. 

Zu Beginn der 2-semestrigen Vorlesung über Algebra sagte die Professor, Frau Prof. Dr. Hayes, in einem  allgemeinen Überblick, daß man am Ende gewisse Aufgaben wahrheitsgemäß würde beantworten können.

Auf dem letzten Übungsblatt - das in keiner Übungsstunde mehr korrigiert wurde oder auch einfach nur nicht korrigiert werden konnte - waren dann die Aufgaben, betreffs welcher die Professor Dr. Hayes einleitend zu Beginn der 2-semestrigen Vorlesung gesagt hatte, daß man am Ende der 2-semstrigen Vorlesung, eben genau diese Aufgaben würde wahrheitsgemäß beanworten können.

Es war, wie sie einleitend gesagt gehabt hatte; sie hatte recht.

Nunja, da handelte es sich um die Aufgaben alà "Ist die Quadratur des Kreises mit Zirkel und Lineal möglich?", "kann jeder x-beliebige Winkel eines Dreicks der euklidischen Geometrie mit Zirkel und Lineal in 3 gleichgroße Winkel geteilt werden", usw.

Das wahrheitsgemäß zu äußeren würde heutzutage kaum jemanden mit einer Staatsdoktrin in Konflikt bringen. Aber auch mathematische Wahrheiten können Schlußfolgerungen in sich bergen, welche Konfliktpotential in sich enthalten.

Aber es zeigt, daß man am Ende von sehr guten universitären Vorlesungen, sich selber den richtigen Reim machen sollte und würde können.

Aber auch Andere, anscheinend teils unter seinem Einfluß, gerieten in jenen Sog des „Abschieds von einem bürgerlichen Leben“.

 

Es würde nicht fair sein, diese Problematik - und sei es nur als Frage - im Zusammenhang mit jener „TM-Meditationstechnik“ und „TM-Lehre“ nicht zu erwähnen.

 

Dabei ist allerdings dann auch jenes Verfolgungsgebahren aus Kirchenkreisen sowie CDU/CSU-Kreisen ebenso zu betrachten.

Auch war und ist der Frage nachzugehen, welchen Einfluß es hat, wenn jemandem von staatlicher Seite aus (wie in meinem Fall durch jenen Gymnasialprofessor) die Freiheit genommen wurde, gemäß der eigenen Persönlichkeitsentfaltung, TM nicht erlernen zu wollen.

 

In meinem Falle, endete es skandalöserweise, desastreus.

Allerdings kann ich - das ist nunmal meine subjektive Erfahrung mit TM - die Ursache nicht in regelmäßiger „TM-Ausübung“ erblicken.

Im Herbst 1972 hatte ich als Studentenjob bei einer Vermessungfirma „Meßrädchen“ gefahren und war dabei in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz unterwegs gewesen. Extra nahm ich mir ein Einzelzimmer am Stationierungsort in Alzey, studierte von ca 18.00 bis 21.30 eifrig meine Matematikbücher (Analysis va), las dann noch 1/2 Stunde Gedichte von Goethe.

Sowar ich außer in "Linearer Algebra" auch in Analysis" nun topfit geworden.

In der ersten Übungsstunde des 3.Semsters hielt es der Leiter jener Übungsgruppe, ein Diplommathematiker, dann allerdings nicht für angebracht, die notwendige Distanz zu mir zu wahren und er durchschnitt mit einem reichlich lächerlichen Auftritt den - zugegebenermaßen für Laien kaum sichtbaren - seidenen Faden (meiner Anonymität und Distanzwahrung zu allen KommilitonInnen - wegen der Klassenfahrtsereignisse in Berlin, sowie die erforderlichen Konsequenzen meinerseits):

Er kam herein, warf aus ca 2 Metern Entfernung eine prall gefüllte Aktentasche auf’s Pult und tönte in den Raum hinein: „Jaaa der.. und der Rickinger können halt so eine Aufgabe auch noch lösen....“.

Ab da ging ich und nur deshalb erst mal einige Jahre in keine Hörsaal mehr und mühte mich - doch noch mit erstaunlichem Erfolg - ab da erstmal alleine mit den Büchern zurecht zu kommen.

Jene Fähigkeit, alleine sich anhand der Fach-Literatur in ein Teilgebiet der Mathematik einarbeiten zu können, wäre Ziel des Studiums gewesen, wie Prof. Dr. Josef Heinhold mir viel später dann mal sagte.

 

Insofern zeugt es nicht gerade von Bemühen um „Wahrheitsfindung“, wenn zu Prozessen um die „TM-Scene“ vonseiten der Gerichte dann meine Mutter- die die damaligen schuligen Mißsstände nunmal leider nicht mitbekommen hatte und die Zusammenhänge daher auch gar nicht verstand - lud und mich, den eigentlichen Zeugen nicht.

 

Ich bin nicht bereit dem deutschen Staat bei Unechts-Urteilen zu helfen; das gilt umso mehr als ein staatlicher Lehrer die gesamte Misere verusachte. So ist diese „WEBseite“ aso im prinzip die um Korektheit bemühte Darstellung der Sachlage und Gegendarstellung zu dem, was Andere - inklusive Gerichte und etliche ÄrztInnen - so über mich im TM-Zusamenhang verbreitet, sich zusammenfantasiert hatten usw usf.

 

Genaugenommen, hätte mich die Schule damals vor dem Eintritt des Ereignisses „gemischte Klasse“ informiert haben müssen, da ich schon religionsmündig gewesen war und aus religiösen Gründen evt ein nicht-gemischte Klasse bevorzugt haben würde können.

 

Eingeräumterweise hätte jene Klassenkameradin mit ihrer erwachsenen Freundin auch nicht jene Ko-Pillung machen dürfen, die zwei damalgen Klassenmitglieder hätten in der Ex-DDR nicht schwarz tauschen dürfen, man hätte mir jenes Buch „Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Handelns“, lt. Zollamtmann Adolf Beck, gar nicht verkauft haben dürfen, hätte mich jener TM-Lehrer dann ja auch nicht initiieren dürfen - was aber eigentich „nur“ (aber immerhin) ein TM-internes Gesetz war -, Mr. Mahesh hätte mich aus mehrfachen Gründen zu seinem Kurs in Kössen - den Er nunmal persönlich leitete - gar nicht zugelassen haben dürfen, zu einem TM-Lehrer hätte er mich auch nicht nitiieren dürfen, nachdem ich gemäß seiner Regeln eigentlich ja doch TM noch gar nicht erlernt gehabt hatte, usw usf.

Aber immer wieder hatte jener Gymnasialprofessor seine Hände im Spiel und trat als Strippenzieher ins Desaster auf.

Insgesamt läßt sich zweifelsfrei feststellen, daß das was jener Gymnasialprofessor damals veranstaltete - bei der Sachlage - gar nicht gut gehen hatte können.

In Rom gab es mal  die sog. "K2-Loge". Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um eine Tarnorganisation der Mafia. Die Mafia-Bosse wollten sich per jener  Tarnorganisation "K2-Loge" unbemerkt treffen können, um etwaige Mafia-Krieg untereinander vorab vermeiden zu können.

Hätte nun jener Lehrer "K2-Loge, was ist das, wie macht man es dort,..." udgl zum Thema erhoben gehabt, so würde eine angemessene "naturwissenschaftlich-mathematische"  Bearbeitung jenes Themas unausweichlich zum Ergebnis "Tarnorganisation der Mafia" als Resultat erbracht haben müssen.

Nur an dem Tag, an dem ein beauftragter Schüler (egal welchen Geschlechts) zum, naturwissenschaftlich-mathematisch, dh gemäß der Vorgabe durch den Schultyp, einzig akzeptierbaren Ergebnis gekommen gewesen wäre, wäre das sein Todesurteil gewesen und das Referat hätte  nicht mehr stattgefunden gehabt.

In meinem Fall, hatte mich jener "Gymnasialprofessor" in die TM-Scene gechickt. Alleine schon das Buch konnte ich nur dort erwerben, da es im freien Buchhandel ebenso wenig verfügbar war als in den öffentlich-rechlichen Bibliotheken.

Dann ließ er es auch noch zu, daß man mich terrorisierte, weil ich es mir erspart hatte herauszufinden "wie man TM mache". Er erzwang so, daß ich nicht umhinkam zu sagen: "Wenn diese Frage nun  nochmals kommt, muß ich das auch noch erlernen auch". Dennoch ließ der "Gymnasialprofessor" jenen absurde, boshafte und abartige Frage erneut zu und brach jene - vorab sowieso nicht ausgemacht und auch nicht geplant gewesene - Zusatzveranstaltung nicht ab. Insofern zwang er mich vorsätzlich TM auch noch ins TM-Center zu gehen und dort kundzutun, daß ich TM wegen der Schule zu lernen hätte.

Dort nutzte man die Situation rücksichtlos aus.

Schließlich stellte ich fest, daß die oder auch einige TM-Center bzw auch die internationale TM-Scene mutmaßlich von linksradikalen RevolutionmachenwollerInnen zu Tarnzwecken mißbrauch wurde. Jene gaben sich als TM-Lehrer (egal welchen Geschlechts) und Meditierende aus, absolvierten irgendwie die entsprechenden Kurse oder aber wurden von TM-Lehrern (egal welchen Geschlechts), die es "in die TM-Scene hinein" schon geschafft gehabt hatten, eingeschleust, usw.

Deshalb verließ ich die TM-Scene so abrupt als nötig im April 1976.

Allerdings begann dann Rufmord gegen mich. Der Ex-KGB-Agent Juri Bezmenow bestätigte dann als Interviewgast bei Herrn Eduard Griffin 1984 im US-TV, daß die TM-Scene auch im Visier der UDSSR per des KGB war und man dort "nützliche Idioten" zu rekrutieren dabei war. Herr Bezmenow ergänzte mein Wissen dann noch dahingehend, daß "Rufmord" praktiziert wurden, falls man jemand zum nützlichen Idioten zu machen versucht hatte und es aber mißlang. Herr Bezmenow erläuterte, daß das sozusagen eine "humane" Methode war, da, falls das auch versagen sollte, der "klassische Mord" die Folge wäre.

Nun hatte Mr. Mahesh im Herbst 1971 in Kössen/Österreich einen gewissen Peter H. (dessen vollen Namen er damals nannte)zum Koordinator für die Beziehungen der TM-Scene zum "kommunistischen Machtbereich, insbesondere zur UDSSR" ernannt. Insofern war die UDSSR eingeladen worden, sich die "TM-Scene" mal näher anzusehen und "zu holen, was ihnen nützlich erscheinen sollte", dh "nützliche Idioten" dort zu suchen und rekrutieren versuchen.

Insofern stellten alle jene TM-Center ein erhöhtes Risiko dar, in denen die Organisation des Peter H. (WYMS. e.V.), die es nach den Vorgaben des Mr. Mahesh (fünf Organisationen und weder mehr noch weniger sollte es geben) gar nicht geben hätte dürfen, besonders stark und nah zu jenem Peter H. vertreten war.

Genaugeommen, hatte Mr. Mahesh per seiner unerträglichen Fahrlässigkeit, seinem dümmlichen D'raufgängertum und seiner lächerlichen Entscheidung anno dazumal (...in Südindien, als er angesprochen worden war, ob er rede und er - seines Bemühens nach- extra dazu gesagt gehabt hatte/habe, daß er abe rkeine Vorträge halten möchte und dann dennoch einfach Vorträge "für" ihn angesetzt worden waren ...) jenen Peter H. der UDSSR und deren KGB  als "nützlichen Idioten" angeboten. Das paßte sogar etwas in den Bereich der "Ziel-Personen" des KGB. (...Peter H. war äußerlich bürgerlich-normal, Musiker, unaufällig mit vielen Kontakten. ...); Insofern kann er einem nur leid tun, sofern er nicht selbst genau das gewollt haben sollte, was Ihm zu unterstellen die "Unschuldsvermutung" jedoch verbietet, und ich Ihm auch gar nicht unterstellen geschweige denn mir-nichts-dir-nichts nachsagen möchte.

Jedenfalls zeigt der tatsächlich nunmal stattgefunden gehabt habende "Rufmord" gegen mich an Apirl 1976, daß der Vergleich zwischen dem "TM-Thema" (Der Lehrer hatte ja aus dem philosophischen "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens"-Thema ein "TM-Thema" gemacht!) und "K2-Loge-Thema" zutrifft.

Es konnte nicht gut gehen.

Daß ich dann mal einer, damals gesuchten "RAF-Terroristin" - auf dem Weg in einen Kasernebereich - "zufällig" in der U-Bahn gegenübersaß, könnte auch damit zu erklären sein, daß es darum ging zu ermorden. Die RAF - professionell in der Ex-DDR geschult gewesen durch die NVA - pflegte nunmal ihre "zielobjekte" vorher genau auszuspähen, bevor dann eine "geeignet erscheindend" Hinrichtungsmethode gewählt wurde. Im Falle des Anschlags auf jenen US-General in Obrammergau war das dann "Sprengfalle" gewesen. In anderen Fällen, wurden andere Methoden gewählt.

Es kann ja wohl offensichtlich, nicht das Recht einer Schulbehörde, einer Schule oder auch eines Lehrers sein, Schüler in eine Situation zu bringen, wo die korrekte Bearbeitung eines vorgegeben Themas, díe Ermordung des Schülers (egal welchen Geschlechts) letztlich automatisch zur Folge hätte.

Der angeblch so reiche deutsche Staat, der sich bei genauem Hinsehen selbst noch als philosophischer "vierte Welt"-Staat  heraustellte, war bis heute noch nicht mal fähig, den angerichteten Schaden wenigsten finanzielle auszugleichen.

Erbärmlich wo man hinschaut.

Wo war nun der Unterschied zu jenem ehemaligen Vorsitzender jener Elterninitiative des MdL Sauter&co, der bei unvoreigenomenen Recherchen im Bereich einer "Sekte" ebenfalls auf eine "terroristische Vereinigung" stieß?

Nunja, jener hatte in Ruhe seine Schule abschließen dürfen, hatte unbelästigt studieren dürfen und sein Studium  in aller Ruhe und Unverfolgtheit abschließen dürfen, dann seine berufliche Tätigkeit frei wählen dürfen und als er sich dann aus eigenem Entschluß mit einem beruflichen Background jener "Scene" zu wandte, fiel er nicht in ein Loch. Sicherlich hätte er für den Fall "Rufmord gegen ihn" auch noch vorab schon eine fette Invaliditätsversicherung & co gehabt.

Nunja, es sei ihm das alles gegönnt.

Aber daß aus seinen Kreisen heraus dann der Rufmord gegen "transzendentale Meditation", "Chândogya-Upanishade"-Wissen & co und mich aktiv betrieben wurde, das ist inakzeptabel. Das kann bei sorgsamen wahrheitsorientierten Recherchieren nicht herauskommen. Oder soll ich für den" Rufmord" noch danke sagen, weil es ja noch schlimmer hätte kommen können?

Na klar, war das eine durchaus irgendwie ja menschlich gedachte Erfindung des KGB/der UDSSR.

Und dennoch, wenn man vorab schon weiß, daß man am Ende zu so einem Mittel könnte greifen müssen, dann ist das nicht mehr gerade "maxmin-optimal". Aus der Sicht der UDSSR mag das ja "normal" gewesen sein, da sollte ja niemand "mehr" erreichen können und dürfen als irgendein Arbeiter, der tagaustagein Tiere mordet, Bäume mordet, usw auch. (Allerdings konnte man in der Ex-DDR durchaus unterschiedlich viel verdienen; das maximale Gehalt lag anscheinend bei ca 4000.-Ostmark, sagte mir mal ein Ex-DDR-Bürger, der zu den etwas besser verdientgehabt habenden zählte.)

 

Wie hätte der Staat diese Misere beheben können, nachdem der Klassleiter dafür gesorgt hatte, daß sich Ost-AgentInnen (DDR und danach KGB per TM-Scene) an meine Fersen heften konnten und sich nach der aburd veranstalteten Klassenfahrt allem Anschein nach jemand/Personen aus der Ex-DDR an meine Fersen auch geheftet hatten?

Nunja, neue Identität und Leben in einem anderen Land wäre evtl. eine realistische Möglichkeit gewesen. (Aber sowas machte man anscheinend ja nur für sojemanden wie die Tochter eines Ministerpräsidenten.)

Ansonsten ist festzustellen, daß der Freistaat Bayern, wenige Wochen nach den schrecklichen Ereignissen eine "Schülerunfallversicherung" für alle Schülerinnen staatlicher Schulen in Bayern abschloß. Warum nun so plötzlich, kann man sich da durchaus fragen.

Feststeht, daß für meinen Fall noch Staatshaftung das Mittel der Wahl gewesen sein würde. Aber der Freistaat Bayern zog es vor, alles zu vertuschen, alles abzustreiten, auszusitzen und noch etliches mehr  d'raufzusetzen.

Wenn man jemandem die Karriere vom Staat her völlig vermasselte, hätte man wenigstens zeitnah und überhaupt das bezahlen können, was an Schaden - anzunehmenderweise - entstanden war und dazu noch Schmerzensgeld d'rauflegen können.

Oder soll ein Freund, der einem das Auto, Fahrad mit zB dickem, fetten, großem Mercedes, BMW, Ferrari oä zu Schrott fuhr, hinterher sagen dürfen "Gelle, wir sind doch Freunde, zahl Dir den Schaden selber"?

Als meinem Vater mal ein Promi hinten auf's Auto d'rauf fuhr, stieg der Promi aus, stellte sich höflich vor, räumte seine Fehler ein und bot die Schadensübernahme ohne wenn und aber an. So lief alles reibungslos ohne Presse, usw ab. Es war für beide so problemlos und reibungslos.

War ja wohl nicht mehr nur eine Frechheit, was sich der Freistaat Bayern mir gegenüber erlaubte!

Sehr wohl räume ich ein, was die frühere Sozialministerin und Landtagspräsidentin Barbara Stamm mal sagte: "Trotz aller Bemühungen fallen immer wieder Einige durch alle Raster."

Dann muß man aber mal vom hohen Roß der Paragrafenreiterei runter, die Wirklichkeit genau unter die Lupe nehmen und schön brav der Reihenfolge nach vorgehen. Wenn ca 20 SchülerInnen als ZeugInnen zu wenig sein sollten, dann lag's aber am Staat und nicht an der Ermittelbarkeit der Wirklichkeit.

Außerdem kann man statistisch die ungefähre Zahl solcher Fälle des "Durch-alle-Raster- Fallens" ermitteln und dann eine geeignete Versicherung abschließen, um solche Fälle dann ohne Haushaltsprobleme & co im beiderseitigen Interesse bewältigen zu können.

Das gilt auch für die Mißbrauchskandale der Kirchen - aber auch Gurus & co -. Man kennt duie ungefähre Anzahl, seit man nicht mehr vertuscht, sondern um Aufklärung bemüht ist, Anwälte hinzuzog, usw.

Es wäre erstaunliche wenige pro Jahr pro Kirchenmitglied ergab meine - schätzungartige - Überlegung dazu.

Für den Bayerischen Staat und Andere würde wohl dasselbe gelten.

Hoffentlich läßt sich's der Freistaat Bayern auch eine Lehre sein und verzichtet konsequent auf Klassenfahrten ins Nicht-EU-Gebiet. Was sollte daran so schwierig sein?

Es ist nunmal Tatsache, daß Unterrichten per Einhalten von Lern- und Lehrmittelfreiheit a) einer entspannten Lernsituation dient, b) das Leben für die LehrerInnen leichter macht und c) sowas wie das, was mir widerfuhr, vermieden hätte.

Daß die Schulbücher dann eben auch inhaltlich stimmen müssen und man sich mit einer bemühten pädagogischen Korrektheit nicht begnügen kann, sollte selbstverständlich sein.

Bei aller berechtigter Kritik an der US- Außenpolitik über viele Jahrzehnte hinweg, bleibt es richtig, daß Lern-und Lehrmittelfreiheit Sinn macht und mir, bei Einhaltung dersölbigen vonseiten der Schule, nicht mein gesamtes soziales Leben vernichtet worden wäre.

 

Nunja, es ist nicht auszuschließen, daß jener Lehrer als Vorbereitung auf jene erste gemischte Klass emit Mädchen höheren Alters eine spezielle LehrerInnefortbildung mit zu machen gehabt hatte und man Ihm da etwas Mangelhaftes, Fehlerhaftes odgl erzählte, er es "Wie dort gelernt" konsequent umsetzte und es so zu all dem Blödsinn kam, der dann von seiner Seite an den Tag gelegt worden war.

Mag sein, daß er eine "pschologische" Fortbildung absolvierte.

(Zu den Anschaungen des Sir Aurobindo betreffs Psychologie und Psychiatrie kann man in Wikipedia Hinweise finden.

https:/ /de.wikipedia.org/wiki/Aurobindo_Ghose)

 

Vor einige Jahren konnte ich mal im Rahmen von "Chancenwerk e.V." und deren Tätigkeit an einer städtischen Realschule in München, an einer offiziellen LehrerInnenfortbildung, unter Leitung von Frau Prof Dr. P. teilnehmen. Es war sehr interessant und lehrreich betreffs "pädgogischer Umgangsformen", zweifelsohne.

Allerdings war im schriftlichen Material für die LehrerInnen (aus dem gesamten Staatsgebiet, ua aus Berlin) ein Sachfehler enthalten. Der Begriff Menge wurde im Rahmen des Mathematik-Unterrichts bzw damals üblichen Schulbücher nunmal benutzt und auch so im schriftlichen Material für die teilnehmenden Lehrerinnen weiterbenutzt; nur leider war der benutzte Mengenbegriff mathematischerweise schlichtweg "katastrophal falsch".

Nunja ich wies die LehrerInnen und UnterrichtsveranstalterInnen auf den Fehler hin; auch in einer Neuauflage jenes Schulbuchs wurde es - bis auf jedenfalls 1 "Es-übersehen-Haben-zu-Korrigieren" - korrigiert.

Nur ist es wohl sehr unüblich, daß ein Diplommathematiker, der nunmal solche Mängel entdecken kann, an so einer Veranstaltung teilnimmt.

Ähnlich könnte es bei der etwaigen Fortbildungsveranstaltung für jenen damals dann so unglücklich-agiert habenden Klassleiter, sich zugetragen haben.

Es trifft ihn dann keine Schuld.

Aber es geht gar nicht, daß der verantwortliche Staat nichts anders zu tun wußte als alles zu leugnene, unter den Tisch zu kehren, auszusitzen und am Ende nicht mehr nur sich so hervorgetan zu haben, nein er Griff noch zur Gewaltätigkeiten, seelischen Grausamkeiten usw usf.

 

Mußte das sein?

 

 

Noch, zum Abschluß, erst ein Zitat betreffs Buddha von Leopold von Schroeder:

 

>>

...

Wer für sich selbst ein Glück erstrebt, das er auf Anderer Qualen baut,

Ist mit Feindschaft Band umstrickt und kommt von der Feindschaft nicht los.

...

<<

"Worte der Wahrheit - Dhammapadam" - "eine zum buddhistischen Canon gehörige Spruchsammlung" in deutscher Uebersetzung, herausgegeben von Leopold von Schroeder, Leipzig, Verlag von H. Haessel, 1892; Vers 291, Seite 90.

 

Und weil's zu meiner Vorgehensweise so gut paßte, aber was jene Elterninitiative nicht verstehen konnte oder auch wollte, noch zwei Gedichte:

 

>>

...

~ 62 ~

...

5. Die Reichsgeschichte der Tiere

(1787)

 

Die Thiere lebten viele Jahre

in friedlicher Demokratie;

doch endlich kamen sie einander in die Haare,

und ihre Republik versank in Anarchie.

Der Löwe machte sich den inneren Streit zu Nutze,

 

 

~ 63 ~

und bot sich ohne Gold dem kleinern Vieh,

als den gedrückten Teil, zum Schutze,

zum Retter seiner Freiheit an.

Er wollte bloß des Volkes Diener heißen,

und brauchte weislich seinen Zahn

im Anfang, nur die Räuber zu zerreißen.

Als dis die frohen Bürger sahn,

ernannten sie zum wohlverdienten Lohne

den Diener feierlich zum Chan,

versicherten die Würde seinem Sohne,

und gaben ihm die Macht, die Aemter zu verteilen,

um kräftiger beschützt zu sein.

Nun sprach der neue Fürst aus einem andern Tone:

er gürtetete sein Haupt mit einer Eichenkrone,

enthob Tribut, und wer ihm widerstand.

fiel als Rebell in seine Pranke.

Der Tiger und der Fuchs, der Wolf, der Elephant

ergaben sich aus List, und jeder ward zum Danke

zum königlichen Rath ernannt.

Jzt halfen sie dem Khan die schwächeren Thiere hetzen,

bekamen ihren Teil an den erpressten Schätzen,

und raubten endlich trotz dem Khan.

Ha, rief das arme Volk mit tief gesenkten Ohren

und geschundner Haut, was haben wir gethan! —

Allein der Freiheit Kranz war nun einmal verloren,

der Löwe war und blieb Thyrann;

er ließ von jedem Thier sich stolz die Pfote lecken,

und wer nicht kroch, der musste sich verstecken.

 

~~~~~~~~~~~~~~

...

<<

Vetterlein, Christian Friedrich Rudolf (1759-1842). "Deutsche Antholgie, oder Auswahl deutscher Gedichte von Opitz bis auf unsre Zeit - ein praktisches Handbuch zum Gebrauch junger Freunde der vaterländischen Dichtkunst in und außer der Schule", Band I, Halle (1809)

 

>>

...

Die Republik der Spinnen

 

Dem Spinnenvolke fiel es ein,

in Zukunft sicherer zu sein,

und nicht jedwedem zu vergönnen,

in ihrem Schloß herum zu rennen.

Sie wohnten eben dazumal

in einem großen wüsten Saal,

durch dessen offene Fensterbogen

stäts Mücke, Schwalb`und Sperling flogen.

Wir wollen (murrten die Spinnen)

den Vorteil euch wohl abgewinnen;

und zogen in die Läng' und Quer

viel Fäden vor den Fenstern her,

Doch Schwalb' und Sperling kamaen bald,

und fuhren dreist und mit Gewalt

durch diese leichten Spinneweben,

und nur die Mücken blieben kleben.

Fast so wie diese Spinnenetze,

sind oft im Staate die Gesetze.

Kein Mächt'ger wird darin gefangen,

nur bloß der Schwache bleibt drin hangen.

...

<<

J. F. W. Zacharia.

Es war in folgendem Buch zu lesen:

Vetterlein, Christian Rudolf, 1759-1842

"Deutsche Anthologie, oder Auswahl deutscher Gedichte von Opitz bis auf unsre Zeit ein praktisches Handbuch zum Gebrauch junger Freunde der vaterländischen Dichtkunst in und außer der Schule Erster Band, Vetterlein, Christian F. Rudolf, 1759-1842, Halle, bei Hemmerde und Schwetschke, 1809, Seite 72, Buch 3.

Online lesbaren via der Bayerischen Staatsbibliothek; dort findet man auch die Angabe betreffs der Nutzungsbedingungen.

 

 

 

Adios

 

 

 

 




 

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